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Kontakt

Zrinka.Stimac[at]uni-bielefeld.de

 

Tel.: 0521-106-3386
Raum: K6-104

Post:
Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Dr. Zrinka Štimac

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Religionswissenschaft

DFG Projekt "Das Ethos religiöser Friedensstifter"
 

Wissenschaftliche Interessen

Theoriebildung und Religionssystematische Fragestellungen in Transformationsländern

Religiöse Pluralität und religiöse Wandlungsprozesse

Religion und Bildungswesen

Religion und Internationale Organisationen

Religionsgeschichte Südosteuropas

 

CV

Mentee im Mentoring-Programm movement - Frauen auf dem Weg in die Wissenschaft

Dissertation im DFG Graduiertenkolleg 1412, "Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen", Betreuer Prof. Dr. Udo Tworuschka

Friedrich-Schiller-Universität Jena: abgeschlossene Dissertation

Westfälische Wilhelms-Universität Münster: Wissenschaftliche Tätigkeit im Seminar für Allgemeine Religionswissenschaft und am Centrum für Religiöse Studien

Deutsche UNESCO-Kommission in Bonn: Praktikum bei den unesco-projekt-schulen und im Kulturreferat.

Leibniz Universität Hannover: Religionswissenschaft und Englische Literatur- und Kulturwissenschaft.

Universität Sarajevo: Englische Literatur- und Sprachwissenschaft.

 

Zusammenfassung der Dissertation:

Religion und Bildung in Bosnien und Herzegowina. Konzepte und Strategien religiöser und säkularer Deutungsträger nach 1994.

In der Dissertation wird nach den religionsvermittelnden Konzepten und Strategien gefragt, mit denen unterschiedliche Deutungsträger der postkommunistischen Modernisierung im multireligiösen BiH begegnen. In der neu entstandenen pluralistischen Deutungssituation sind relevante Akteure zum ersten Mal in der Geschichte sowohl religiös als auch säkular: die Islamische Gemeinschaft, die katholische Kirche, die Serbische Orthodoxe Kirche und die internationalen Organisationen OHR und OSCE. In der Dissertation wurden, mittels qualitativer Methoden Lehrpläne, Schulbücher und öffentliche Begründungen der Akteure analysiert.

Der sozio-politische und soziokulturelle Kontext liefert Informationen darüber, ob und in welchem politischen und gesetzlichen Rahmen eine Auseinandersetzung mit Religion im öffentlichen Bildungssegment in BiH möglich ist. Darauf folgt die erste Analyseebene, die unterschiedliche normative Aussagen und Modelle der Religionsvermittlung betrifft, mit denen die Akteure den Modernisierungsprozess aktiv gestalten. Diese Modelle zeigen sowohl die Selbstverortung der jeweiligen Akteure als auch implizit das Verständnis von der postkommunistischen Modernisierung. Die Analyse der unterschiedlichen Begründungen dieser Modelle - als zweite Analyseebene - zeigt, wie die verschiedenen Akteure ihre Konzepte unter den komplexen politisierten Bedingungen öffentlich plausibel machen. Die dritte Analyseebene betrifft das konkrete öffentliche Handeln der Akteure in Form von Schulbüchern. Diese Analyse ist auf die Darstellung anderer Religionen und/oder der religiösen Pluralität in den einzelnen Religionsbüchern fokussiert. Anhand der Forschungsresultate konnten, als übergreifende Momente, die dem Zusammenspiel der Modelle, Begründungen und des Handelns entspringen, unterschiedliche Modernisierungsstrategien herausgearbeitet werden. Abschließend wird deutlich, dass obwohl alle Akteure Religion an den öffentlichen Schulen als ein Zeichen der Modernisierung betrachten, die für den multireligiösen Raum BiHs passende religionsvermittlende Konzepte - sei es religiöse oder säkulare - noch ausstehen.

 

Publikationen

Monographie

Aufsätze

Tagungen mit Vorträgen

 

Mitgliedschaften:

DVRW (Deutsche Vereinigung für Religionswissenschaft)

EAWRE (European Association on World Religions in Education), Generalsekretärin

SOG (Südosteuropa Gesellschaft)