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"Er begann seinen normalen Arbeitstag sieben Mal in der Woche, um 11 Uhr; um 2 Uhr kam dann sein Assistent (bzw. seine Assistentin), ein Student oder Doktorand, der bis 10 Uhr abends mit ihm arbeitete. Elias diktierte Texte, korrigierte die verschiedenen Fassungen und erledigte seine Korrespondenz; manchmal hatte der Assistent Mühe, mitzukommen, manchmal gab es lange Pausen. Die Arbeit wurde nur unterbrochen durch einen Spaziergang im Wald und durch das Abend-essen - immer beim "Griechen" im nahegelegenen Universitätssgebäude."

(Biographisches Interview mit Norbert Elias. In: Norbert Elias über sich selbst, S. 7/8)

Norbert Elias am ZiF

1971 Das erste Autorenkolloquium des ZiF ist dem Werk Norbert Elias' gewidmet und findet im April am vorläufigen Sitz des ZiF, im Schloss Rheda, statt.
1978/79 Elias nimmt an der ZiF-Forschungsgruppe "Philosophie und Geschichte" unter Leitung von Reinhart Koselleck teil. Sein Beitrag: "Soziologische Studien zum Problem der Verhaltensänderung im 20. Jahrhundert (Zivilisation und Informalisierung) sowie zum Verhältnis von Naturzeit und historischer Zeit"
1980/81 Elias bleibt als Mitglied der ZiF-Forschungsgruppe "Funktionsgeschichte literarischer Utopien in der frühen Neuzeit" unter Leitung von Wilhelm Voßkamp am ZiF. Sein Beitrag: "Thomas Morus' Staatskritik. Mit Überlegungen zur Bestimmung des Begriffs Utopie"
1980 Die Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld verleiht Elias die Ehrendoktorwürde.
Bis 1984 bleibt Norbert Elias am ZiF, nimmt an verschiedenen Veranstaltungen teil und hält Vorträge an der Universität.
Juni 1984 Elias leitet die ZiF-Arbeitsgemeinschaft "Civilizations and Theories of Civilization Processes. Comparative Perspectives".


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