Exzellenzinitiative
 
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Die Universität Bielefeld in der Exzellenzinitiative

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Die Universität Bielefeld ist in einem fokussierten Spektrum disziplinenübergreifender Felder der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Natur- und Technikwissenschaften eine der forschungsstärksten Universitäten in Deutschland. Dies zeigt sich unter anderem auch in der Exzellenzinitiative, mit der Bund und Länder Spitzenforschung in Deutschland fördert. Seit 2007 werden an der Universität Bielefeld ein Exzellenzcluster zum Thema "Mensch-Maschine-Kommunikation" (CITEC) sowie eine Graduiertenschule für Soziologie und Geschichtswissenschaft (BGHS) gefördert. Das Cluster für fünf Jahre mit 6,5 Millionen Euro jährlich, die Graduiertenschule mit mehr als einer Million Euro. Mit diesen beiden Einrichtungen gehört die Universität Bielefeld in diesem renommiertesten und finanzstärksten Förderprogramm nach den ersten beiden Runden (2006 und 2007) zu den erfolgreichen Universitäten – in Nordrhein-Westfalen ist sie die Nummer 3.

+ CITEC - Cognitive Interaction Technology

Technik, die versteht
Die Vision der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am CITEC ist Technik, die versteht. Zukünftige Maschinen sollen sich auf den Menschen einstellen anstatt – wie bisher – der Mensch auf die Maschine. Von Alltagsgeräten bis hin zu Robotern. Natürliche Interaktion mit Menschen sowie die Flexibilität der Maschine, ihre Fähigkeiten an wechselnde Randbedingungen anpassen zu können, sind Grundvoraussetzungen – die Erforschung der Grundlagen der Cognitive Interaction Technology die erforderliche Pionierarbeit. Hierzu zählt beispielsweise die Suche nach den grundlegenden Architekturprinzipien kognitiver Mensch-Maschine-Interaktion. Diese Herausforderung lässt sich nur durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster Fachrichtungen meistern. So sind am CITEC Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den Fakultäten für Biologie, Linguistik und Literaturwissenschaft, Physik, Psychologie und Sportwissenschaft sowie der Technischen Fakultät beteiligt.



+ BGHS - Bielefeld Graduate School in History and Sociology

Mit Profil zur Promotion
Individualität, Kreativität und Eigeninitiative - an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology werden sie ganz groß geschrieben. 160 Doktorandinnen und Doktoranden aus Soziologie und Geschichtswissenschaften lernen und forschen hier gemeinsam unter einem Dach. Sie profitieren von der breiten thematischen Vielfalt der BGHS. Mediale Inszenierung, sozialer Wandel, historische und politische Wandlungsprozesse sind einige ihrer Hauptforschungsfelder. Doch auch ungewöhnliche Dissertationsvorhaben, wie zum Verhältnis von Kirche und Tanz im Mittelalter oder der Symbolik und Funktion von Tätowierungen sind an der BGHS willkommen.

Die Graduiertenschule versteht sich als forschende Gemeinschaft von Doktoranden und Professoren. Dafür steht auch das "Bottom-Up"-Prinzip, das besonderen Wert auf Mitbestimmung und Eigeninitiative der Doktoranden legt. Sie veranstalten eigene Workshops und Konferenzen und haben Einfluss auf den Inhalt von Lehrveranstaltungen. So entsteht eine Kultur der Kreativität und des Austausches, in der die jungen Wissenschaftler solide Grundsteine für ihre zukünftige Karriere legen können.

In der dritten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat die Universität Bielefeld mit einem schwerpunktmäßig von Soziologen und Geschichtswissenschaftlern getragenen Exzellenzcluster die nächste Stufe erreicht: Am 2. März 2011 hat die gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats die Universität Bielefeld aufgefordert für "Communicating comparisons. From the onset of modernity to world society" bis zum 1. September 2011 einen Hauptantrag einzureichen. Die finale Entscheidung fiel im Juni 2012.