Exzellenzinitiative
 
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Die Universität Bielefeld in der Exzellenzinitiative

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Die Universität Bielefeld ist in einem fokussierten Spektrum disziplinenübergreifender Felder der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Natur- und Technikwissenschaften eine der forschungsstärksten Universitäten in Deutschland. Dies zeigt sich unter anderem auch in der Exzellenzinitiative, mit der Bund und Länder Spitzenforschung in Deutschland fördert. Seit 2007 werden an der Universität Bielefeld ein Exzellenzcluster zum Thema "Mensch-Maschine-Kommunikation" (CITEC) sowie eine Graduiertenschule für Soziologie und Geschichtswissenschaft (BGHS) gefördert: das Cluster für fünf Jahre mit 6,5 Millionen Euro jährlich, die Graduiertenschule mit mehr als einer Million Euro.

+ CITEC - Cognitive Interaction Technology

Technik, die versteht
Von Alltagsgeräten bis hin zu Robotern: Forscherinnen und Forscher am Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld entwickeln technische Systeme, die für den Menschen intuitiv und leicht bedienbar sind. Unsere Vision ist Technologie, die sich an den Menschen anpasst und nicht umgekehrt.

Seit 2007 erarbeiten Forscherinnen und Forscher am CITEC die wissenschaftlichen Grundlagen, um Maschinen intelligenter und hilfsbereiter zu machen. Sie sollen natürlich mit dem Menschen interagieren und sich an wechselnde Situationen anpassen können. Die Forschung an den Grundlagen der Kognitiven Interaktionstechnologie, dem von CITEC begründeten Forschungsfeld, ist die erforderliche Pionierarbeit.

Die fächerübergreifende Forschung am CITEC wird in vier Bereiche gebündelt: Bewegungsintelligenz, Systeme mit Aufmerksamkeit, Situierte Kommunikation sowie Gedächtnis und Lernen. Unsere rund 250 Mitglieder kommen aus 31 Forschungsgruppen und fünf Fakultäten der Universität Bielefeld: Biologie, Linguistik und Literaturwissenschaft, Mathematik, Psychologie und Sportwissenschaft sowie aus der Technischen Fakultät.



+ BGHS - Bielefeld Graduate School in History and Sociology

Mit Profil zur Promotion
Interdisziplinarität, Internationalität und Eigeninitiative - an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology werden sie ganz groß geschrieben. Über 130 Doktorandinnen und Doktoranden aus Soziologie und Geschichtswissenschaft lernen und forschen hier gemeinsam unter einem Dach. Sie profitieren von der breiten thematischen Vielfalt der BGHS. Aktuelle gesellschaftliche Fragen werden ebenso bearbeitet wie historische und politische Wandlungsprozesse. Von der Untersuchung von Spiritualität im Yoga bis zur Erforschung des städtischen Gefängniswesens in Spätmittelalter und beginnender Früher Neuzeit reicht das Themenspektrum.

Die Graduiertenschule versteht sich als forschende Gemeinschaft von Doktorandinnen und Doktoranden und Professorinnen und Professoren. Dafür steht auch das Bottom-Up-Prinzip, das besonderen Wert auf Mitbestimmung und Eigeninitiative der Promovierenden legt. Sie veranstalten eigene Workshops und Konferenzen und haben Einfluss auf die Ausgestaltung des Studienprogramms. So entsteht eine Kultur der Kreativität und des Austausches, in der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem In- und Ausland solide Grundsteine für ihre zukünftige Karriere legen können.