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Language and Space: Resolution and Granularity

Termin: 8. - 9. Juli
Leitung: Christopher Habel (Hamburg), Gert Rickheit (Bielefeld) und Emile van der Zee (Lincoln, UK)

Ziel des Kolloquiums war es, Vertreter unterschiedlicher Ausrichtungen der kognitionswissenschaftlichen Forschung zu Sprache und Raum zusammenzubringen und dadurch den interdisziplinären Diskurs zu Fragen von Granularitätsphänomenen zu verstärken. Hiermit soll einerseits die Diskussion zwischen psychologischer und linguistischer Forschung im Bereich der Raumkognition fortgeführt und vertieft werden, und andererseits soll durch die Einbeziehung von kognitionsorientierten Vertretern der GIS-Forschung (GIS: geographische Informationssysteme) der thematische Rahmen um Aspekte außersprachlicher Kommunikation über Raum erweitert werden.
Der Zusammenhang zwischen Raumvorstellungen und sprachlicher Struktur ist unter den verschiedensten Gesichtspunkten und von verschiedenen Disziplinen intensiv untersucht worden. In der interdisziplinären Diskussion zu Sprache und Raum bildet sich gegenwärtig ein Konsens heraus, dessen linguistische Perspektive im Rahmen einer Konzeption repräsentationeller Modularität entwickelt worden ist: Konzeptuelle Strukturen, die einzelsprachunabhängig sind, bilden die Schnittstelle zwischen sprachlichen Strukturen einerseits und perzeptions- bzw. aktions-orientierten Repräsentationen andererseits. Wie viele und insbesondere welche Repräsentationsebenen bei Sprachrezeption und Sprachproduktion durchlaufen werden, welche spezifischen Prozesse zwischen den Repräsentationen vermitteln und welche Interaktionen zwischen den Prozessen bestehen, steht gegenwärtig im Fokus der interdisziplinären Forschung zu Sprache und Raum.







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