Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

Verkörperte Kommunikation II

Eine integrierte Perspektive

Termin: 6. - 9. September 2006
Leitung: Ipke Wachsmuth (Bielefeld), Günther Knoblich (Newark)

Abschlusskonferenz der ZiF: Forschungsgruppe 2005/2006 "Verkörperte Kommunikation bei Menschen und Maschinen

Kommunizieren heißt nicht nur miteinander sprechen. Auf der Abschlusstagung der Forschungsgruppe Verkörperte Kommunikation ging es um die Rolle von Gesten, Körperhaltung und Mimik, um Rhythmen, Feedback, Emotionen und die mutidimensionale Schleife, in die Menschen eintreten, wenn sie kommunizieren. Der Blick auf die verkörperten Aspekte der Kommunikation kann dazu beitragen, das traditionelle Sender-Empfänger-Modell der Kommunikation zu überwinden, erklärte Ipke Wachsmuth in seiner Einleitung. Die Referenten sprachen zu so unterschiedlichen Themen wie ihren Erfolgen bei der Realisierung von Kommunikationsmodellen in Robotern und Avataren, der Struktur von Zeichensprachen, den Kommunikationsnetzen der Vögel, den Vergleich von Gesten in verschiedenen Kulturen, die Evolution der Kommunikation, die wechselseitige Beeinflussung der Kommunikationspartner und die Analyse der Auswirkungen verschiedener Hirnschädigungen auf die kommunikativen Fähigkeiten des Menschen. All diese Aspekte lieferten Mosaiksteinchen, die die Perspektive der Verkörperten Kommunikation, an der die Forschungsgruppe gearbeitet hat, vervollständigten und erweiterten.

Communication scene



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