Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

Über die Kunst am ZiF

Das ZiF eröffnet Forschungsfreiräume auf interdisziplinären Grenzgebieten. Unsere Erfahrung zeigt, dass der Austausch verschiedenartiger Forschungsansätze zu unerwarteten Synthesen, Selbstverortungen und Sichtweisen führen kann und bisweilen sogar völlig neue Forschungsfelder erschlossen werden.

In diesem Sinn fördert das ZiF neben dem fachübergreifenden Austausch auch die Auseinandersetzung zwischen Kunst und Wissenschaft. Wir setzen dabei keineswegs auf direkte Anschlussfähigkeit und friedliche Koexistenz zwischen Kunst und Wissenschaft, sondern vielmehr auf Eigensinn, Widerständigkeit und Dissens. Kunstausstellungen und Kunstaktionen sind in diesem Sinn substantieller Bestandteil unserer Arbeit. Sie wird ganz wesentlich von den Künstlern, Kuratoren und Wissenschaftlern unserer Kunstkommission gestaltet.

Von Zeit zu Zeit lädt das ZiF auf Vorschlag der Kunstkommission Künstler/-innen zu einem dreimonatigen Gastaufenthalt am ZiF ein. Die Artists in Residence arbeiten in der Regel mit der ZiF-Forschungsgruppe zusammen und können darüber hinaus eigene Diskurse anstoßen.

Eine weitere Möglichkeit zur langfristigen Intervention ist durch einen exponierten Kunstort im Außenbereich des ZiF gegeben. Dort wird in unregelmäßigen Abständen eine Zeitskulptur errichtet, eine Installation, die dort ein Jahr lang Wind und Wetter ausgesetzt ist, die sich verändert und so die Zeit und die Prozesshaftigkeit des künstlerischen wie wissenschaftlichen Arbeitens thematisieren soll.

Das ZiF lädt Künstlerinnen und Künstler ein, sich um die Ausrichtung einer Ausstellung zu bewerben. Die Entscheidung über die Bewerbungen trifft die Kunstkommission des ZiF. Die Ausstellungen werden von der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft unterstützt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Karin Matzke



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