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Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig durch die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ (DFG) geförderte interdisziplinäre Forschungsverbünde, die anspruchsvolle, aufwendige und langfristig konzipierten Vorhaben von hoher Qualität und Originalität auf internationalem Niveau durchführen. Die Biologie ist an folgenden Sonderforschungsbereichen beteiligt:
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„Physik von Einzelmolekülprozessen und molekularer Erkennung in organischen Systemen“ |
Gegenstand des vorliegenden Sonderforschungsbereich SFB 613 der Universität Bielefeld ist die Untersuchung der physikalischen Grundlagen und Mechanismen von Einzelmolekülprozessen und der selektiven, spezifischen, nicht-kovalenten Bindung (molekulare Erkennung) in organischen Molekülsystemen. Dabei ist die Untersuchung einzelner Moleküle und molekularer Komplexe sowie das Studium von Einzelmolekülprozessen nicht im Sinne einer modellhaften Vereinfachung gemeint, sondern stellt einen methodischen und erkenntnisorientierten Ansatz dar, übergeordnete Prozesse aus dem molekularen Wechselspiel heraus in ihrer Komplexität besser zu verstehen.
Da auf den relevanten molekularen Skalen die klassischen Disziplingrenzen verschwinden, wurde bei der Einrichtung des Sonderforschungsbereich 613 großer Wert auf einen stark interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz zwischen Physik, Chemie und Biologie gelegt.