Gesamtinitiative Digitaler Campus: BIS 3.0
 
 
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Warum BIS 3.0?

Heute arbeitet die Universität Bielefeld im Bereich Campusmanagement mit unterschiedlichen Lösungen: Viele Anwendungen aus diesem Bereich sind Eigenentwicklungen des Projektes BIS im Dezernat IT/Orga, dazu gehören das Vorlesungsverzeichnis eKVV, die BA/MA-Prüfungsverwaltung, die Raumvergabe, die Studiengangsmodellierung und die Studieninformation. Ein weiterer Baustein sind die hochschulweite Studierendenverwaltung, verschiedene technische Lösungen für das Bewerbermanagement und die Prüfungsverwaltung der rechtswissenschaftlichen Studiengänge zum Staatsexamen, die von der Firma HIS bezogen werden sowie verschiedene e-Learning-Systeme die inhaltlich eng mit dem Lehrveranstaltungsmanagement verbunden sind, aufgrund der verschiedenen verwendeten Systeme aber technisch voneinander getrennt sind. Das von der Universitätsbibliothek betriebene Stud.IP ist dabei das wahrscheinlich am häufigsten genutzte (daneben gibt es aber noch weitere Systeme).

Unter dem Schlagwort "BIS 3.0" ist auch der Anspruch der Hochschule zu verstehen, ein integriertes System für das Campusmanagement zu verwenden. Integriert bedeutet in diesem Kontext zum Beispiel, dass die Studierendendaten, die im Bewerbermanagement aufgenommen werden, identisch sind mit denen, die für die Einschreibung, die späteren Teilnehmerlisten und die Transcripts in der Prüfungsverwaltung verwendet werden. Dadurch wird die Übertragung von einem System in das andere, die immer eine Quelle für Fehler ist, überflüssig und Änderungen an den Daten müssen immer nur an einer Stelle gemacht werden. Analog zu den Studierendendaten betrifft das natürlich auch Veranstaltungs-, Prüfungs- und Studiengangsdaten, sowie eine Benutzerverwaltung, die es den NutzerInnen erlaubt, zwischen den Anwendungen hin- und herzuwechseln, ohne unterschiedliche Zugänge und Anmeldedaten verwenden zu müssen.

Campusmanagementsysteme spielen heute für eine zuverlässig funktionierende Organisation von Studium und Lehre eine weitaus größere Rolle, als das noch vor zehn Jahren der Fall gewesen ist. Ein Ausfall oder eine fehlerhafte Software hätte daher weitreichende Folgen für die Universität. Die Planung und Implementierung eines solchen Systems muss daher gründlich vorbereitet und abgestimmt werden, damit die einzelnen Rädchen des System reibungslos ineinandergreifen und die Organisation von Studium und Lehre die bestmögliche technische Unterstützung erhält.