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Peer Facilitated Learning (Arbeiten mit dem Gruppendrehbuch)














Zum Reinhören: Ein Hertz-Interview zum Projekt Peer Learning & MitLernZentrale

Die Projekte werden im Rahmen des Qualitätspakts des Bund-Länder-Programms "richtig einsteigen." vom Arbeitsbereich Lehren & Lernen koordiniert.

Das Projekt Peer Learning setzt zur Stärkung eines eigenverantwortlichen Studierens auf das Konzept des Peer Facilitated Learning (Arbeiten mit dem Gruppendrehbuch), das vom Kooperationspartner Ib Ravn (Copenhagen University) entwickelt wurde. Im Workshop "Peer learning in facilitated groups" (Oktober 2010) führte Ravn in das Konzept ein und seitdem konnte es bereits vielfach und erfolgreich an der Universität Bielefeld angewendet werden (kleine Historie).

Peer Facilitated Learning ermöglicht Studierenden innerhalb und außerhalb von Lehrveranstaltungen einen konstruktiven und für alle gewinnbringenden Austausch in Gruppen und eignet sich insbesondere, wenn wechselseitig das Wissen, die Ideen, die Erfahrungen und Perspektiven der Vielen gefragt sind. Ein sog. 'peer facilitator', der Gleicher unter Gleichen ist, jedoch Verantwortung für die Prozesse der Gruppe trägt, leitet anhand eines Drehbuchs die Gruppe. Gruppenarbeiten sind einerseits fester Bestandteil des Studiums z.B. in Form von Gruppenpräsentationen oder Projektteams.

Andererseits können Studierende profitieren, wenn sie sich in Lerngruppen organisieren und Studieninhalte gemeinsam angehen, d.h. Fragen untereinander klären, Verständnis überprüfen, sich gegenseitig etwas erklären oder sich über Aufgaben und Lektüre austauschen. Allerdings ist Gruppenarbeit oft kein Selbstläufer. Peer Facilitated Learning ist eine für alle gewinnbringende Form kooperativen Lernens. In unseren Workshops führen wir praxisnah in das Konzept ein.
 



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