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Forschungsverbund Desintegrationsprozesse - Integrationspotenziale
Stärkung von Integrationspotenzialen einer modernen Gesellschaft!

Der Forschungsverbund untersuchte soziale Probleme der deutschen Gesellschaft. Die zentrale Frage war: Befinden wir uns gegenwärtig in einem Prozess des zunehmenden Auseinanderfallens gesellschaftlicher Strukturen (Desintegrationsprozesse)?
Siebzehn Forschungsprojekte bearbeiteten diese zentrale Frage anhand unterschiedlicher Themen und aus verschiedenen Blickwinkeln. Es wurden gesellschaftliche Strukturkrisen wie z.B. Arbeitslosigkeit und politische (Nicht-) Beteiligung in den Blick genommen. Außerdem wurden verschiedene Aspekte menschlicher Beziehungen untersucht, so z.B. die Entwicklung von sozialen Bindungen oder Konflikte zwischen unterschiedlichen Gruppen. Besonderes Augenmerk galt den Phänomenen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Schließlich hatte sich der Forschungsverbund zum Ziel gesetzt, Ansatzpunkte für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (Integrationspotenziale) herauszuarbeiten. Der Forschungsverbund wurde von Prof. Wilhelm Heitmeyer am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld ins Leben gerufen. Die Finanzierung gewährt das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer leitete den Verbund, die Koordination lag bei PD. Dr. Peter Imbusch.







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