Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Universität Bielefeld

Geschichte des Instituts

Die Basis für die Konzeption des Instituts bildeten langjährige Vorarbeiten der einzelnen beteiligten Hochschullehrer und ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese bezogen sich vor allem auf Rechtsextremismus, Jugendgewalt und Gewaltkriminalität. In einer zweiten Stufe wurde eine „Interdisziplinäre Forschungsgruppe für multi-ethnische Konflikte“ gegründet, um die Aktivitäten aufeinander zu beziehen. Als dritter Schritt erfolgte dann die Konzeption für ein Institut, die der damalige Rektor Helmut Skowronek im Juni 1993 an alle Fakultäten mit der Aufforderung versandte, sich am Aufbau zu beteiligen.

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) wurde durch Senatsbeschluss vom 18. Dezember 1996 gegründet. Zum geschäftsführenden Leiter wurde Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer gewählt, sein Stellvertreter ist Prof. Dr. Rainer Dollase.

Die Eröffnung des Instituts fand am 16. April 1997 im Rahmen eines Symposiums im ZiF zum Thema „Gesellschaftliche Entwicklungen, wissenschaftliche Verantwortung und Gewalt“ statt. Im Rahmen des Symposiums referierten neben der damaligen Ministerin für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Anke Brunn der ehemalige Rektor der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Gert Rickheit, der Institutsleiter Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer sowie die damaligen Präsidenten der DFG, Prof. Dr. Frühwald („Wissenschaft und Gesellschaft“) und des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung Berlin, Prof. Dr. Neidhardt („Gewalt, Gewaltdiskussion, Gewaltforschung“). Die Reden sind in der Reihe „Bielefelder Universitätsgespräche und Vorträge“ erschienen.

Bild: Zwei Jungen mit Pizza-Schachtel



  english