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Ziele und Forschungsschwerpunkte

Das IKG ist eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bielefeld. Die zentralen Pfeiler der Forschungsarbeit am IKG sind Interdisziplinarität als Paradigma, sowie Konflikt- und Gewaltphänomene als Fokusthemen. Sie untermauern sowohl die Einzelprojekte als auch den wissenschaftlichen Austausch über die Einzelprojekte hinaus. Dennoch ergeben sich nicht zuletzt aus den im IKG vertretenen Disziplinen Bezugsthemen, die in der Arbeit des IKG Schwerpunkte sind.

Das Forschungsprofil des IKG lässt sich durch drei Kernelemente charakterisieren:

  • Konflikt und Gewalt  als thematische Säulen der Forschungen: Sie zielen auf ein empirisch orientiertes, theoretisch fundiertes Verständnis von innergesellschaftlichen Konflikten. Hierbei konzentriert sich das IKG einerseits auf grundlagenwissenschaftliche Analysen sowie andererseits auf deren Anwendungsbezug im Sinne von Science-to-Action.

  • Empirischer Zugang  zum Gegenstand: Unter Berücksichtigung aller Entwicklungen qualitativer wie quantitativer Verfahren ist die Forschung am IKG in erster Linie empirischer Natur und nutzt theoretische Rahmungen und Modelle zweckorientiert als analytische Werkzeuge.

  • Interdisziplinarität  als Paradigma gegenstandsorientierter Forschung: Das IKG hat in den vergangenen 20 Jahren ausschließlich interdisziplinäre Forschungsprojekte eingeworben und durchgeführt. Diese Tradition soll fortgeführt werden und dabei die Leistungsfähigkeit interdisziplinären Arbeitens für die gegenstandsorientierte, empirische Forschung am Standort Bielefeld optimiert werden.

Drei übergeordnete Forschungsschwerpunkte prägen die Analysen des IKG. Der Schwerpunkt liegt auf empirischer Radikalisierungs-, Diskriminierungs- bzw. Vorurteils- und Integrationsforschung unter dem Paradigma der Interdisziplinarität. Der Blick auf die damit einhergehenden Prozesse soll dazu beitragen, das Verhältnis von Konflikt und Gewalt genauer zu bestimmen. Es wird gefragt, wie Konflikte in Gewalt transformiert werden und Gewalt Konflikte aufrechterhält. Dabei können die drei Prozesse gleichfalls als eigenständige Phänomene, Konfliktformen oder auch Elemente der gewaltförmigen Konfliktverarbeitung verstanden werden.