Gastaufenthalte und Praktika in Projekten des IKG

Gastaufenthalt

Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) ist eine renommierte Einrichtung zur Erforschung ethnisch-kultureller Konflikte, des Rechtsextremismus und der Gewalt. Das Institut gibt erfahrenen Wissenschaftlern und Wissenschatlerinnen, Graduierten und Studierenden Gelegenheit zum Gastaufenthalt an der Universität Bielefeld.

Während eines Gastaufenthalts oder Praktikums in einem Projekt des IKG haben Sie Gelegenheit, Einblick in die Praxis empirischer Konflikt- und Gewaltforschung und in den Alltag der Organisation eines universitären Instituts zu gewinnen. Sie werden in vielfältige Forschungsaktivitäten und Kommunikationsstrukturen eingebunden. Von Gästen wird die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung erwartet.

Bitte beachten Sie, dass ein Gastaufenthalt an einige Voraussetzungen geknüpft ist:

  • Themenbezug: Das IKG ist eine interdisziplinäre Einrichtung. Gäste müssen deshalb nicht aus einer bestimmten Wissenschaftsdisziplin stammen. Ein inhaltlicher Bezug zu Fragen von Konflikt und Gewalt muss jedoch gegeben sein. Von Vorteil für Bewerber*innen sind einschlägige empirische, theoretische und methodische Kenntnisse oder praktische Erfahrungen in Fachdisziplinen, die sich mit Konflikt- und Gewaltfragen beschäftigen.
  • Kosten: Das IKG verfügt nicht über eigene Finanzmittel für Forschungstätigkeiten, Reisen und Lebensunterhalt der Gäste. Es ist deshalb unabdingbar, dass Bewerber*innen die notwendigen Mittel für ihren Aufenthalt bei externen Förderern einwerben oder anderweitig selbst bestreiten. Ohne diese Finanzierung ist ein Gastaufenthalt am IKG nicht möglich.
  • Counterpart oder Betreuer*in: Das IKG legt Wert auf intensiven wissenschaftlichen Austausch mit seinen Gästen. Deshalb muss zur Zeit des Gastaufenthalts ein Mitglied des IKG als Counterpart oder Betreuer*in zur Verfügung stehen. Die thematischen Interessen des Gastes und des Gastgebers/der Gastgeberin sollten zueinander passen. Ohne Counterpart oder Betreuer*in ist ein Gastaufenthalt am IKG nicht möglich.
    Wir empfehlen Bewerbern und Bewerberinnen, sich auf der Homepage des IKG über die laufenden Projekte und die aktuell tätigen Wissenschaftler*innen und ihre Forschungsgebiete zu informieren. Die meisten Gastaufenthalte kommen zustande, nachdem Bewerber*innen sich direkt mit einzelnen Institutsmitgliedern in Verbindung gesetzt haben, die als Betreuer*in in Frage kommen.
    Bei Bewerbungen ist es von Vorteil, wenn Sie Vorarbeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten herausstellen, die für die Zusammenarbeit einschlägig sind. Skizzieren Sie auch, welches thematische Vorhaben sie während des Aufenthalts in Bielefeld verfolgen und wie die Zusammenarbeit mit dem Counterpart oder dem/der Betreuer*in im IKG aussehen könnte.
  • Die Zahl der verfügbaren Plätze ist aufgrund von Projektabläufen und Personal- und Raumkapazitäten begrenzt. Bitte bewerben Sie sich möglichst sechs Monate vor dem gewünschten Beginn des Gastaufenthalts in schriftlicher Form.

Bitte nutzen Sie dieses Bewerbungsformular um sich für einen Gastaufenthalt am IKG zu bewerben und senden sie das ausgefüllte Formular, einen kurzen Lebenslauf und ggf. bereits gestellte Anträge für Finanzierungen an Kurt Salentin.

Über die Aufnahme von Gästen entscheiden die Mitarbeiter*innen der Projekte in Absprache mit der Leitung des IKG im Rahmen der jeweiligen personellen und räumlichen Kapazität.


Praktika

Wir empfehlen Bewerbern und Bewerberinnen, sich auf der Homepage des IKG über die laufenden Projekte und die aktuell tätigen Wissenschaftler*innen und ihre Forschungsgebiete zu informieren. Die meisten Praktika kommen zustande, nachdem Bewerber*innen sich direkt mit einzelnen Institutsmitgliedern in Verbindung gesetzt haben, die als Betreuer*in in Frage kommen.

Die Zahl der verfügbaren Plätze ist aufgrund von Projektabläufen und Personal- und Raumkapazitäten begrenzt. Bitte bewerben Sie sich möglichst sechs Monate vor dem gewünschten Beginn des Praktikums in schriftlicher Form.

Die Dauer des Praktikums und der Beschäftigungsumfang richten sich nach etwaigen Vorgaben Ihrer Praktikumsordnung etc.

Das IKG verfügt über keine Haushaltsmittel für Praktikumsvergütungen. Sofern nicht spezifische Projektmittel bereitstehen, können wir eine Vergütung deshalb nicht in Aussicht stellen. Aus versicherungstechnischen Gründen ist der Abschluss eines unvergüteten Praktikumsvertrags mit der Universität Bielefeld notwendig.

Aktuelle Praktikumsangebote finden Sie gegebenenfalls hier.
In organisatorischen Fragen kann Ihnen der Praktikumsbeauftragte, Kurt Salentin, behilflich sein. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Herr Salentin keine aktive Vermittlung übernehmen kann.

Ihre Unterlagen sollten Auskunft geben über:
  • Ihr spezifischse Interesse an einem Praktikum
  • denkbare Beiträge Ihrerseits zur Arbeit des IKG und seiner Projekte
  • den Zeitraum und den Umfang der gewünschten Anweseneheit
  • Ihren Lebenslauf
  • Ihre akdademische und außerakademische Fachkompetenz