Integration, Interaktion sowie die Entwicklung von Feindbildern und Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen deutscher und türkischer Herkunft

Kurzbeschreibung
Untersuchung der Integrationsprozesse türkischer, deutscher und Aussiedler-Jugendlicher in die bundesdeutsche Gesellschaft und die damit verbundenen wechselseitigen Wahrnehmungen und Bewertungen. Zielvariablen der Untersuchung sind Vorurteile und Gewalttätigkeit/ -legitimation.
ZEITRAUM:1999-2005
GEOGRAPH. RAUM: Nordrhein-Westfalen
VORGEHENSWEISE: Theoretisch: sozialpsychologisch orientierte Vorurteilsforschung; migrationssoziologische Ansätze zur Integration; methodisch: Auswertung mit Hilfe linearer Strukturgleichungsmodelle. Untersuchungsdesign: prospektives Panel
DATENGEWINNUNG: Standardisierte Befragung, schriftlich (Pretest 2000: 195 Türken, 369 Aussiedler, 878 deutsche Jugendliche; Auswahlverfahren: Zufall. 1. Welle 2001: 1.654 Türken, 3.584 Aussiedler, 6.094 Deutsche, 205 Jugendliche anderer Herkunft; Auswahlverfarhen: total aus 24 Kreisen und Städten NRW - Teilnahme aufgrund von Zustimmung der Schulen und Jugendlichen aus Klasse 10). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts
Laufzeit
01.11.1999-30.10.2002
Drittmittelprojekt
ja
Projektleitung
Herr Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
Frau Dr. Renate Möller
ProjektmitarbeiterInnen
Herr Dr. Joachim Brüß
Frau Dipl.-Ök. Gisela Wiebke
Babka von Gostomski, Christian
Beteiligte Einrichtungen
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Gefördert durch
Deutsche Forschungsgemeinschaft

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