Wissensaustausch - Interaktion und Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis

Kurzbeschreibung
Das Projekt gehörte zu dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsverbund „Desintegrationsprozesse - Stärkung von Integrationspotentialen einer modernen Gesellschaft?“. Es reichte in seiner Laufzeit über diesen Forschungsverbund hinaus, da es eine gesonderte Thematik untersucht. Es wurden zwei zentrale Fragestellungen verfolgt:
1. Welche Formen der Interaktion zwischen Wissenschaft und Praxis können im Rahmen des Forschungsprozesses festgestellt werden?
2. Welche Veröffentlichungspraxen gibt es, und wie laufen Prozesse der Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse in unterschiedliche Praxisfelder hinein ab?

Dazu wurde 2005 die erste Erhebungsphase in Form von insgesamt 50 qualitativen Leitfadeninterviews mit Wissenschaftlern aus dem Forschungsverbund und Kooperationspartnern aus der Praxis abgeschlossen. Die Interviews wurden 2006 inhaltsanalytisch ausgewertet. Eine zweite Interviewphase zur erneuten Befragung der Projektleiter hinsichtlich ihrer Disseminationsstrategien sowie einer abschließenden Bewertung des Projektes erfolgte Ende des Jahres.
Im Jahre 2006 führte das Projekt die standardisierte Befragung von Praktikern durch. Es wurden aus der Auswertung der Interviews sowie aus der relevanten Literatur Hypothesen entwickelt und der Fragebogen geplant. Aus den Themen des Forschungsverbundes wurden die zu befragenden Berufsgruppen benannt und die Kontaktlisten erstellt. Der Pre-Test und die Haupterhebung wurden von einem Umfrageinstitut durchgeführt und durch das Projekt begleitet und kontrolliert. Die Auswertung erfolgte 2007. Die Ergebnisse wurden im Abschlussbericht 2007 zusammengefasst.
Laufzeit
01.05.2004-30.09.2007
Drittmittelprojekt
ja
Projektleitung
Herr Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
ProjektmitarbeiterInnen
Frau Gudrun Hessler
Herr Dr. Heinz-Günter Micheel
Herr Dr. Kai Unzicker
Beteiligte Einrichtungen
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Gefördert durch
Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF