HArM - Hass im Arbeitsalltag Medienschaffender

Kurzbeschreibung

Die Studie "Hass im Arbeitsalltag Medienschaffender" untersucht Beschädigungen von Journalist_innen durch ihr Publikum, die sich von Beleidigungen, Anfeindungen und (Gewaltan-)Drohungen bis hin zu tätlichen Übergriffen erstrecken können.
Im Rahmen einer Online-Befragung in zwei Journalist_innenverbänden werden Informationen darüber gewonnen, welche Wahrnehmungen von und persönlichen Erfahrungen mit verbalen wie gleichsam physischen Angriffen unter Journalist_innen vorliegen. Dies schließt Fragen danach ein, welche spezifischen Merkmale es sind, weshalb Journalist_innen sich mit Beleidigungen, Anfeindungen und Übergriffen konfrontiert sehen und welche Themengebiete wie Medienformate stärkeres 'Risiko' für solche Beschädigungen bergen.
Die Erfassung und Systematisierung der jeweiligen Betroffenheiten eröffnet darüber hinaus, nicht nur bisherige Bewältigungsstrategien der Journalist_innen zu erfragen, sondern auch, welche Protektionsmaßnahmen im Arbeitsumfeld gewünscht oder gar eingefordert werden. Vor diesem Hintergrund möchte die Studie zur Prävention wie Diskussion über Angriffe auf Journalist_innen beitragen.

Laufzeit
09/2016-04/2017

Projektleitung
Prof. Dr. Andreas Zick
Madlen Preuß, MA

Projektmitarbeiter*innen
Frederik Tetzlaff, BA, wissenschaftliche Hilfskraft

Förderung
Freudenberg-Stiftung