"Religiöser Extremismus und Radikalisierung aus Migrations- und Integrationstheoretischer Perspektive" (RADIKAL)

Kurzbeschreibung

Ziel des Kooperationsprojektes "RADIKAL" ist das Verständnis des Zusammenhangs von Migration, Religion und Radikalisierung. Zentral ist dabei die Analyse der Beziehung zwischen Migrationserfahrungen, Akkulturationsprozessen, Diskriminierungswahrnehmungen und -erfahrungen und der Bildung von politischen wie religiösen Überzeugungen, v.a. extremistischer Einstellungen. Im Fokus des Projektes stehen muslimische junge Menschen, die sich radikalisieren bzw. radikalisiert haben. Bestehende Theorien und Daten werden zu Modellen zum kausalen Zusammenhang der Kernkonzepte entwickelt und anhand eines Mixed-Methods-Designs überprüft. Dadurch wird es möglich sein, empirisch fundiert Modelle zu identifizieren, die eine evidenzbasierte Grundlage für die Prävention und Intervention bieten.

Kooperationspartner

Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld; Abteilung "Migration, Integration, Transnationalisierung" (MIT) des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)

Laufzeit
10/2018-09/2019

Projektleitung am IKG
Prof. Dr. Andreas Zick

Projektmitarbeiterin
La Toya Waha M.A.

Förderung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)