Studium und Lehre: Studierende im Zentrum

Die Universität Bielefeld verfolgt das Ziel, ihren Studierenden eine erstklassige Ausbildung zu vermitteln und sie bestmöglich auf die von ihnen jeweils angestrebten Tätigkeitsfelder vorzubereiten. Dabei geht sie von einem breiten Bildungsverständnis aus, das die Ausbildung für die wissenschaftliche Karriere ebenso umfasst wie die Ausbildung für (akademisch basierte) Berufsfelder und Aspekte der Persönlichkeitsbildung. Studierende lernen erwiesenermaßen dann am besten, wenn sie sich die zu erlernenden Inhalte aktiv erschließen. Kern unserer Qualitätsstrategie in der Lehre ist deshalb die Entwicklung einer studierendenzentrierten Lehr- und Studienkultur.

Die Universität Bielefeld setzt dabei auf einen Mehrebenenansatz, der sowohl die Qualität der einzelnen Lehrveranstaltung als auch die von Studienprogrammen, die Qualifizierung der Lehrenden für gute Lehre sowie die Stärkung der Selbstlernkompetenz der Studierenden im Blick hat. Im Zentrum steht die inspirierende und aktivierende Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden. Als wichtiges Ziel hat die Universität u.a. formuliert, dass Lehrveranstaltungen auch unter den Bedingungen stärker strukturierter Studiengänge so gestaltet werden sollen, dass die Studierenden gefordert sind und darin gefördert werden, selbst denkend, lesend, experimentierend, planend, recherchierend und - sowohl mit den Lehrenden als auch mit den Peers - kommunizierend aktiv zu werden.

Studiengänge an der Universität Bielefeld sollen sich dadurch auszeichnen, dass ihre Ausbildungsziele klar formuliert, die Module und Lehrveranstaltungen konsequent auf diese Ziele ausgerichtet und untereinander abgestimmt sind. In den Studiengängen der Universität Bielefeld sollen verschiedene Veranstaltungstypen, Präsenz- und Selbststudiumselemente sowie Lehr- und Prüfungsformen im Hinblick auf die angestrebten Qualifikationsziele gezielt und systematisch miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt sein.