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Methoden

EEG
   

Das Elektroenzephalogramm (EEG) wird auf der Schädeloberfläche aufgenommen und misst die elektrische Aktivität des Gehirns. Eine Analyse des EEG ermöglicht es uns, Gehirnprozesse mit einer hohen zeitlichen Auflösung zu untersuchen. So können wir sensumotorischere Verarbeitungsprozesse zeitlich genau untersuchen. Für mehr Informationen über EEG klicken Sie bitte hier.

 

TMS

Transkranielle Magnetstimulation (TMS) ist eine Methode zur kurzzeitigen, vorübergehenden Veränderung neuronaler Aktivität. Kurze magnetische Pulse passieren dabei die Schädeldecke und fördern oder hemmen für kurze Zeit die kognitive Verarbeitung des Gehirns. Diese Methodik ist für Probanden ungefährlich und lässt uns auf kausale Beteiligungen von Gehirnbereichen an sensormotorischen Prozessen schließen.

   

 

Motion Tracking
   

Für die Bewegungsmessung werden kleine Leuchtpunkte am Körper angebracht. Ein Kamerasystem nimmt diese Lichter auf, so dass wir Körperbewegungen sehr genau in 3D messen und charakterisieren können. Parameter wie Bewegungsdauer, Endpunkt der Bewegung und die maximale Geschwindigkeit erlauben Rückschlüsse über sensumotorische Prozesse, aber auch über andere kognitive Funktionen, wie bspw. Entscheidungsfindung.

 

fMRT

Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) ist ein Bildgebungsverfahren, das Veränderungen der Hirndurchblutung misst. Die Methode basiert darauf, dass Hirngebiete, die gerade aktiv sind, Veränderungen der Durchblutung verursachen. Mit einer relativ hohen räumlichen Auflösung erlaubt fMRT eine Charakterisierung der an bestimmten kognitiven Prozessen beteiligten Gehirnregionen, sowie der Verbindung verschiedener Regionen zur Erledigung einer gemeinsame Aufgabe zueinander.

   
Bild: reach touch lab

 

Kinarm Endpoint Lab
   

Unsere neueste Forschungsmethode ist das Kinarm Endpoint Lab, ein zweiarmiger Roboter, der sehr genaue Messungen von (bimanuellen) Hand-/Armbewegungen ermöglicht. Mit dem KINARM können wir die Arme von Probanden passiv bewegen und aktive Bewegungen einschränken. Dabei messen wir, welche Kräfte Probanden aufbringen, um diesen Einschränkungen entgegenzuwirken. Diese Reaktionen geben Aufschluss über die Art und Weise, wie sie unsere Testaufgaben verarbeiten.