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„richtig einsteigen.“
 

Evaluation des Gesamtprogramms „richtig einsteigen.“

In der Steuerungsgruppe wurde beschlossen, das Programm „richtig einsteigen.“ extern evaluieren zu lassen. Mit dieser externen Evaluation wurde die HIS-Hochschulentwicklung beauftragt, die das Programm kontinuierlich begleitet und berät, sowie bei der Planung und Entwicklung weiterer Evaluationsmaßnahmen unterstützt. Dabei wird besonderer Wert auf eine Mischung qualitativer und quantitativer Evaluationsmethoden gelegt. Im Programm wurde gemeinsam mit der HIS-Hochschulentwicklung ein Berichtswesen entwickelt, das die Grundlage für die Erstellung der Zwischenberichte sowie des Fortsetzungsantrags bildet und dabei die Einschätzungen aller Programmbeteiligten berücksichtigt.

 

Zielsetzung der Evaluation

Mit der Evaluation werden von der Leitung des Programms zwei grundlegende Zielsetzungen verfolgt:

  1. Ziel ist zum einen der Erhalt von Hinweisen für die interne Steuerung hinsichtlich der laufenden Förderphase, der Ausrichtung eines Antrags für die zweite Förderphase sowie für die Zeit nach dem Ende des Förderprogramms sowie die Legitimierung des Programms nach innen.
  2. Zum anderen wird mit der Evaluation das Ziel verfolgt, Daten für die Zwischenbegutachtung des Programms durch das BMBF als Mittelgeber und den DLR als Projektträger zu erheben und darauf aufbauend einen Zwischenbericht zu erstellen.

 

Evaluationsdimensionen

Grundlage des Evaluationskonzepts sind folgende Evaluationsdimensionen, hinsichtlich derer die verschiedenen Programmbestandteile von „richtig einsteigen.“ untersucht werden sollen. Sie werden anhand einiger exemplarischer Fragen illustriert.

Bekanntheit: Sind die Angebote und Maßnahmen bei den Zielgruppen bekannt?

Bedarf: Welcher Bedarf lässt sich für die Angebote und Maßnahmen erkennen?

Nutzung/Nutzerstruktur: In welchem Umfang werden die Angebote und Maßnahmen genutzt? Welche Aussagen lassen sich über die NutzerInnen hinsichtlich relevanter Charakteristika treffen (z.B. Status und Herkunftsfakultät bei Lehrenden, z.B. Unterscheidung zwischen Studieninteressierten, Studieneingangsphase und älteren Studierenden)? Gibt es Anzeichen dafür, wie sich die Nutzerstruktur entwickelt (Wurden z.B. neue Zielgruppen erschlossen)? Können aussagen über die Breitenwirkung der Angebote gemacht werden, indem die Nutzungszahlen einer potentiellen Zielgruppe gegenübergestellt werden?

Bewertung: Wie bewerten die NutzerInnen die Angebote und Maßnahmen? Wie ist die Akzeptanz der NutzerInnen? Liegen systematische oder unsystematische Feedback-Erhebungen (z.B. Evaluationen von Lehrveranstaltungen) vor?

Effektivität: Welche Anhaltspunkte ergeben sich hinsichtlich der Effektivität der Angebote und Maßnahmen? Können Aussagen darüber getroffen werden, ob die Angebote und Maßnahmen dazu beitragen, allgemeine Ziele des Programms oder konkrete Ziele der einzelnen Säulen zu erreichen?

Nachhaltigkeitschancen: Welche Möglichkeiten der Nachhaltigkeitssicherung bestehen für die Angebote und Maßnahmen? Gibt es Hinweise auf eine dauerhafte, breitflächige, effektive Implementierung neuer gewünschter Praktiken (Denk-, Bewertungs-, Handlungsmuster) bei den unterschiedlichen Zielgruppen des Programms? Erfolgen Strukturänderungen, die zu den von „richtig einsteigen.“ angestrebten Zielsetzungen passen (z.B. Curriculumsänderungen)?

 

Multiperspektivische Betrachtung

Bei der Untersuchung des Programms wird insgesamt auf eine multiperspektivische Betrachtung Wert gelegt. Einbezogen werden sollen dabei nach Möglichkeit die Perspektiven der Hochschulleitung, der Programmakteure (Steuerungsgruppe, Programmleitung, KoordinatorInnen, MitarbeiterInnen), der Leitungen und MitarbeiterInnen der beteiligten Einrichtungen (Fakultäten, Dezernate, ZLL) sowie der Zielgruppen des Programms (Studierende und Lehrende).

 

Datenquellen der Evaluation

Für die Evaluation werden sowohl zentral als auch dezentral erhobene Daten einbezogen werden.

Zu den zentral erhobenen Daten zählen hochschulstatistische Kennzahlen (z.B. Informationen des Berichtswesens oder Daten aus dem Bielefelder Informationssystem BIS), aber auch die Ergebnisse der hochschulweiten Studierendenbefragung.

Hinsichtlich der dezentral erhobenen Daten werden die von allen MitarbeiterInnen regelmäßig zu erbringende Ziel- und Maßnahmendokumentation das Kernelement der Evaluation darstellen, die um einzelne Evaluationsuntersuchungen der MitarbeiterInnen ergänzt werden. Zudem werden einige exemplarische Evaluationsuntersuchungen auch durch HIS-HE durchgeführt. Hierbei handelt es sich um qualitative Interviews und Gruppendiskussionen vor allem mit Funktions- und EntscheidungsträgerInnen, wie z.B. Mitgliedern der Hochschulleitung, Fakultäts- und Einrichtungsleitungen) handeln.

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Hier finden Sie den
HIS-HE Zwischenbericht.

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