Das Institut für Weltgesellschaft ist eine interdisziplinäre Einrichtung an der Fakultät für Soziologie und in der Forschung und Graduiertenausbildung zum Themenbereich Globalisierung - Transnationalisierung - Weltgesellschaft aktiv.
Die am Institut angesiedelten Forschungen untersuchen die Konstitution einer globalen Sozialordnung in sehr verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen - so etwa Wissenschaft und Technik, Medien, Politik, Sport oder Religion. Zu den gegenwärtigen Forschungsschwerpunkten gehören: die kulturelle Darstellung und Repräsentation der Weltgesellschaft; Menschenrechte; globale Sozialpolitik; internationale Beziehungen; weltgesellschaftliche 'Mikrostrukturen'; Organisationen und ihre weltgesellschaftliche Dynamik.
Ein Leitkonzept unserer Forschung bildet der Begriff der Weltgesellschaft. Mit ihm verbindet das Institut die Erwartung, globalisierungsrelevante Sachverhalte, die gegenwärtig empirisch-deskriptiv immer besser erfasst werden, auch in ihrer Funktionsweise und ihren möglichen Auswirkungen besser zu verstehen.
Das Institut für Weltgesellschaft richtet in jedem Semester die Vortragsreihe "Signaturen der Weltgesellschaft" aus und veranstaltet themenspezifische Tagungen und Workshops. Es bietet individuellen und drittmittelgeförderten Forschungsprojekten im Themenbereich Weltgesellschaft eine institutionelle Anbindung und vergibt auch Anforschungsmittel für diesbezügliche Projekte (für nähere Informationen dazu wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle).
Einen zentralen Bestandteil des Instituts für Weltgesellschaft bildet seit dem Jahr 2003 das Graduiertenkolleg 'Die Herstellung und Repräsentation von Globalität' .
Das Institut wurde im Jahr 2000 unter Rudolf Stichweh, Karin Knorr Cetina und Hans-Dieter Evers gegründet. Heute wird es von Mathias Albert, Ulrike Davy, Bettina Heintz und Lutz Leisering geleitet und umfasst nahezu 70 Mitglieder.
Einen Überblick über Publikationen und Aktivitäten des Instituts für Weltgesellschaft bieten seine Arbeitsberichte, die Sie hier herunterladen können:
Arbeitsbericht 2000-2008
Arbeitsbericht 2009-2011



