


| Theologie > CIRRuS > Forschungsdisziplinen > Biographische Religionsforschung > Dekonversion und fundamentalistische Biographieverläufe > |
Das Untersuchungsdesign kombinierte das narrative Interview, das Faith-Development-Interview sowie einen Fragebogen, sah also eine Triangulierung von qualitativen und quantitativen Instrumenten, vor. Die Dekonvertiten wurden nach dem Prinzip des maximalen Kontrasts ausgewählt (theoretic sampling).
Im narrativen Interview wurde die Dekonvertiten dazu aufgefordert, ihre Dekonversionsgeschichte und von diesem Graviationszentrum aus ihre Lebensgeschichte zu erzählen, anschließen wurden sie zu einem Faith-Development-Interview eingeladen (Fowler, 1981; Fowler, Streib & Keller 2004). Dieser Teil der Studie basiert somit methodologisch auf der biographisch-rekonstruktiven Analyse von narrativen Interviews und der Analyse von Glaubensentwicklungsinterviews.
Für die quantitative Analyse haben wir einen Fragebogen entwickelt, der folgende Teile enthielt:
Um die biographische Analyse der Dekonvertiten vor dem Hintergrund der jeweiligen früheren Gruppe im Sinne einer Triangulierung situieren und um über die Milieus genaueren Aufschluß zu erhalten, wurden bis zu zehn Mitglieder der Gruppe, zu der ein Dekonvertit einst gehörte, gebeten, unseren Fragebogen auszufüllen. Außerdem haben zwei oder drei Mitglieder dieser Gruppen in einem Glaubensentwicklungsinterview zugestimmt und über ihre religiöse Entwicklung Auskunft gegeben.
Die hat sich in folgendem Schema für die sog. "basic unit of research" niedergeschlagen, die hier [pdf] angesehen werden kann.