Biographische Religionsforschung
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Der Zustand der "Verbundenheit" zum Verhältnis von religiösen, spirituellen und säkularen Erfahrungen eine religionspsychologische Perspektive.

Zusammenfassung

Gibt es einen gemeinsamen psychofunktionalen Motivationsfaktor, der religiöse, spirituelle und ästhetische Erfahrungen - letztere verstanden als eine säkulare Variante von Spiritualität - verbindet? Die Forschungsfrage richtet sich dabei auf den Gegenstand des als außeralltäglich erlebten Zustands der Verbundenheit, der während religiöser, spiritueller und säkularer Tätigkeiten wie Beten, Meditieren, Musizieren oder Tanzen eintreten kann. Der Untersuchung liegt die Annahme zugrunde, dass sich dem Praktizierenden im Erleben von Verbundenheit eine Erfahrungsqualität erschließt, die als funktionale Motivation die individuelle Selbstzuschreibung religiös und spirituell beeinflusst. Durch den phänomenologisch orientierten Zugang wird eine vergleichende Analyse differenter Bezugssysteme möglich: institutionalisierte Glaubenspraxis, neue Formen individueller Spiritualität und kunstästhetische Performance werden in ein Spannungsfeld gebracht, in dem nach funktionaler Konvergenz statt substantieller Differenzierung der Erfahrungen gefragt wird. Mit wem oder was und wodurch fühlen sich die Handelnden jeweils verbunden? Lassen die Ergebnisse Rückschlüsse auf einen Spiritualitätsbegriff zu, der sowohl religiöse als auch nicht-religiöse Selbstzuschreibungen umfasst?



 
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