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Kontakt

barbara.keller[at]uni-bielefeld.de

Tel.: 0521-106-3261
Raum: H-Gebäude - Raum 26

Post:
Universität Bielefeld
Forschungsstelle Biographische Religionsforschung
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Dr. Barbara Keller, Dipl.-Psych.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsbereich:

DFG-Projekt "Spirituality" in Germany and U.S.A. Analysis of the Semantics, Psychological and Sociological Correlates and Biographical Contexts of a Self-Attribution - An Empirical - Theological Investigation

Lehre in Religionspsychologie, Forschungsmethoden

Wissenschaftliche Interessen:


Ausgewählte Publikationen

Streib, H., Hood, R. W. , Keller, B. , Csöff, M. & Silver, C. (2009) Deconversion. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Keller, B. (2009) Weibliche Entwicklung 50+: Herausforderungen, Hemmnisse, Hoffnungen aus psychodynamischer Perspektive. In: C Kramer & B. Blättel-Mink (eds) Doing Aging - Weibliche Perspektiven des Älterwerdens. Baden-Baden: Nomos 69-77.

Keller, B. (2008) Toward a multidimensional conception of faith development: Deconversion narratives in biographical context. In J. Belzen & A. Geels (eds) (Auto)biography and the psychological study of religious lives. Amsterdam, New York: Rodopi 75-93.

Keller, B. (2008) Arbeits- und Organisationspsychologie. In Myers: Psychologie. Heidelberg: Springer 885-937.

Krauss, S. W., Streib, H., Keller, B. & Silver, C. (2006) Authoritarianism and Fundamentalism: The Distinction between Authoritarianism and Fundamentalism in Three Cultures: Factor Analysis and Personality Correlates. Archiv für Religionspsychologie, 28, 341-348.

J. Fowler, H. Streib & B. Keller (2004) Manual for Faith Development Research, 2004 Edition.

Streib, H. & Keller, B. (2004) The Variety of Deconversion Experiences: Contours of a Concept in Respect to Empirical Research. Archiv für Religionspsychologie 26, 181-200.

Keller, B. (2003). Gedächtnisse und Erinnerungen: Psychologische Perspektiven. Handlung, Kultur, Interpretation, Interdisziplinäres Themenheft (eds N. Pethes & J. Ruchatz).

Keller, B. (2002) Personal identity and social discontinuity: On memories of the "war generation" in former West Germany. In J. D. Webster & B. Haight (eds.): Critical Advances in Reminiscence. From Theory to Application. New York etc.: Springer Verlag.

Keller, B. & Mischau, A. (2002). Frauen machen Karriere in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik: Chancen nutzen - Barrieren überwinden. Baden - Baden: Nomos.


CV

2008-2009 Psychotherapeutin am Zentrum für Psychotraumatologie, Alexianer Krankenhaus, Krefeld

2005-2007 Psychotherapeutin in Ausbildung an der Rheinklinik in Bad Honnef Psychotherapeutin in fortgeschrittener Weiterbildung an der Ambulanz des Instituts für Psychotherapie und Psychoanalyse im Rheinland e.V. (IPR)

2002-2005 Wiss. Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Biographische Religionsforschung der Universität Bielefeld (Bielefeld-Based Cross-Cultural Study of Deconversion)

2000 - 2002 / Dresden / TU / Abteilung Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychologie der Lebensspanne

1997 -2000 Lehrauftrag an der Universität zu Köln;

1999-2000 Projekt mit autistischen jungen Erwachsenen Stadt Köln.

1994-1995 Mitarbeit im "Alters-Survey" (Aging survey) Abt. Psychogerontologie, Nijmegen in den Niederlanden.

1996 Promotion Rekonstruktion von Vergangenheit: Vom Umgang der "Kriegsgeneration" mit Lebenserinnerungen (Westdt. Verlag) in Heidelberg

1991-1994 Forschungsprojekt über die Psychologischen Aspekte der Wohnsituation älterer Frauen in der Stadt, gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Weiterbildung und Kunst, Stuttgart.


Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen


Weitere Forschungsprojekte

Sexualität und Geschlecht in den Bielefelder kulturvergleichenden Dekonversionsstudien

Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die eine Dekomversion erlebten, betreffen die Selbstidentifikation "spirituell" versus "religiös" und Profile der seelischen Gesundheit. Bei Mitgliedern religiöser Gemeinschaften hingegen unterscheiden sich Frauen und Männer auch bei Persönlichkeitseigenschaften und bei religionsbezogenen Variablen. Dabei gibt es in der deutschen Teilstichprobe jedoch andere Unterschiede als in der amerikanischen. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen religiösen Landschaften, in denen geforscht wurde, sind diese Unterschiede plausibel zu erklären. Daß es bei den Dekonvertiten keine entsprechenden Befunde von Differenzierungen nach Geschlecht gibt, wirft die Frage nach einem möglichen Zusammenhang zur Dekonversion auf. Hier geben die Dekonversionserzählungen weiteren Aufschluß. Sie zeigen, wie Sexualität, Geschlecht, Geschlechtsrolle thematisiert werden und wie amerikanische und deutsche Frauen und Männer dies im Zusammenhang mit der narrativen Rekonstruktion ihrer Dekonversionserfahrungen tun.

Glaubensbiographien und Glaubensentwicklung

Auf der Grundlage eines weit gefaßten Glaubensbegriffes erfasst das Interview zur Glaubensentwicklung die Bereiche Lebensrückblick, Beziehungen und Bindungen, Werte und Verpflichtungen und Religion und Weltanschauungen. Erhoben werden damit Glaubensbiographien, d.h. Narrative, in welchen die eigene Glaubensentwicklung im Rahmen biographischen Erinnerns und Denkens rekonstruiert wird. Auswertungsstrategien auf der linguistischen, diskursiven und inhaltlichen Ebene werden erprobt und diskutiert.