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Post

Kurt-Schumacher-Str.2
33615 Bielefeld

Man Joon Kim

Forschungsschwerpunkte

Arbeitsbereich:

Pfingstbewegung in Südkorea, Pneumatologie.

Wissenschaftliche Interessen:

  • Pneumatologie,
  • Schamanismus,
  • Asiatisches Gi,
  • Minjung Theologie,
  • Gottes Reich als Wirken des Heiligen Geistes.

CV

  • Seit 2008 Promotion im Fach Theologie, Universität Bielefeld
  • 2003 -2008 Studium an der Kirchlichen Hochschule Bethel
  • (10/04 Hebräisch, 03/06 Latein, 03/08 Griechisch)
  • 1999 - 2001 Studienfach "Systematische Theologie" am "Presbyterian College and Theological Seminary" in Korea, Abschluss: Master in Theologie (Th.M.), Seoul, Südkorea
  • 1996 - 1999 Studienfach: "Theologie" am "Presbyterian College and Theological Seminary" in Korea, Abschluss: Master of Divinity (M.Div.), Seoul, Südkorea
  • 1988 - 1995 Studienfach "Theologie" am "Presbyterian College and Theological Seminary" in Korea, Abschluss: Bachelor Theologie (Th.B.), Seoul, Südkorea


Dissertation

1. Forschungsfrage

Als in der Koreanischen Gesellschaft die Industrialisierung und Verstädterung in den Jahren 1960/70 ihre Blütezeit erfuhr, führte die Pfingstbewegung zu einem Wiederaufblühen der koreanische Kirche. Mitte der 80er Jahre fand in der koreanischen Gesellschaft eine Demokratisierungsbewegung statt. Für ihre mangelnde Unterstützung der Demokratisierungs-bewegung wurde die evangelische Kirche in Korea stark kritisiert und ihr Wachstum stockte. Die Enttäuschung der Menschen darüber führte dazu, dass die Zahl ihrer Mitglieder bis heute ständig abnimmt. Der meiner Meinung nach wichtigste Grund dafür ist das herrschende Pneumatologieverständnis der kirchlichen Volksgläubigen. Der kirchliche Volksglaube folgt im Großen dem Verständnis des Heiligen Geistes der koreanischen Pfingstkirche.

Das Problem der Pneumatologie in Korea liegt darin, dass sie sich in Kernaussagen bis jetzt auf das Individuum beschränkt hat. Der Fokus liegt noch immer nur auf dem eigenen Wohlergehen und dem eigenen Segen, und umfasst nicht den diakonischen Bereich, der sich für die Mitmenschen und die Gesellschaft engagiert.

Aus dieser Problematik ergeben sich folgende Fragen: Warum entstand und wie entwickelte sich diese koreanische Pneumatologie? Kann mit Hilfe einer neuen, veränderten Pneumatologie diese Krise überwunden werden? Wie muss diese neue Pneumatologie beschaffen sein, um diese Krise überwinden zu können?

2. Aufgabe einer neuen Pneumatologie

Eine neue Pneumatologie muss über die Aussagen einer Pneumatologie der koreanischen Pfingstkirche hinausgehen. In der Pneumatologie koreanischer Pfingstkirchen werden Gedanken des Schamanismus aufgenommen und weithin nur auf das Individuum angewandt. Eine neue Pneumatologie wird Gedanken des Schamanismus auch auf die Gesellschaft beziehen und anwenden. Dabei wird zusätzlich das Verständnis des asiatischen ?Gi? als aktive Energie aufgegriffen, um durch diesen Rückgriff auf ein kulturelles Erbe die neue Pneumatologie in Korea einer breiten kirchlichen Landschaft schneller zugänglich machen zu können. Die neue Pneumatologie wird also um Gedanken aus dem koreanische Schamanismus und des asiatischen "Gi" erweitert.

Sie ist eine ganzheitliche Pneumatologie und wird im Hinblick auf das Reich Gottes als umfassend verstanden.

Sie wird die alte und eingeschränkte, nur auf des individuelle Glück gerichtete Sichtweise der Pfingstkirche ablösen und zu einem umfassenden Verständnis des Heiligen Geistes führen, was zu einem tieferen und umfassenderem Verständnis des Glaubens führen kann.

Die diakonische Arbeit der christlichen Gemeinde für die Gesellschaft kommt durch die neue Pneumatologie verstärkt in den Blick. Das koreanische Volk mag dadurch Vertrauen zur christlichen Gemeinde entwickeln, was zu einer Stabilisierung und allgemeinen Verbesserung der Gesellschaft führen wird.

Unsere Welt nähert sich dem Reich Gottes. Das Wirken des Heiligen Geistes wird gesehen im Bewahren der Schöpfung, darin Krieg zu verhindern und Armut zu beseitigen. Das Wirken des Heiligen Geistes wird in einer zunehmenden Verwandlung der Welt in das Reich Gottes gesehen, das sich durch Gerechtigkeit, Befreiung und Freiheit auszeichnet.

Weitere Informationen finden sie HIER.


 
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