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Richter

Kontakt

b.richter [at] uni-bielefeld.de

Phone:
0521-106-3387

Post:
Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Abt. Theologie
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Britta Richter

Forschungsschwerpunkte

Arbeitsbereich:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionspädagogik. Doktorandin in der Religionspsychologie mit dem Forschungsschwerpunkt außeralltägliche religiöse und säkulare Erfahrungen

Wissenschaftliche Interessen:
- empirische Erforschung religiöser und säkularer Erfahrungen der Gegenwart
- Mundanphänomenologie


CV

Februar 2012 - März 2013
Mentee im Mentoring - Programm "movement" der Universität Bielefeld

seit Oktober 2011
Dissertation an der Universität Bielefeld
Thema: „Der Zustand der Verbundenheit. Religiöse und säkulare Erfahrungen. Eine religionspsychologische Perspektive"
Voraussichtlicher Abschluss: Oktober 2014

seit Oktober 2011
Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Bielefeld
Fachbereich ev. Theologie, Lehrstuhl: Prof. Heinz Streib
Lehrveranstaltungen zu religionspädagogischer Praxis, Geschichte der Religionspsychologie, Religion und Musik

2008 - 2011
Studienrätin für ev. Religion und Musik, Berlin

2005
Staatsexamen ev. Theologie
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

2004
Staatsexamen Musik für künstlerisches Lehramt
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

August 2002
Assistent Teacher, Namibia

2001 - 2008
Musikjournalistin

1997 - 1998
Praktisches Jahr, Südafrika


Stipendien / Auszeichnungen

2006
Auszeichnung "Andere Worte - Neue Töne"

2005
Journalisten-Stipendium, Nationaltheater Mannheim


Thema der Promotion

Der Zustand der "Verbundenheit" zum Verhältnis von religiösen, spirituellen und säkularen Erfahrungen eine religionspsychologische Perspektive.

Zusammenfassung

Gibt es einen gemeinsamen psychofunktionalen Motivationsfaktor, der religiöse, spirituelle und ästhetische Erfahrungen - letztere verstanden als eine säkulare Variante von Spiritualität - verbindet? Die Forschungsfrage richtet sich dabei auf den Gegenstand des als außeralltäglich erlebten Zustands der Verbundenheit, der während religiöser, spiritueller und säkularer Tätigkeiten wie Beten, Meditieren, Musizieren oder Tanzen eintreten kann. Der Untersuchung liegt die Annahme zugrunde, dass sich dem Praktizierenden im Erleben von Verbundenheit eine Erfahrungsqualität erschließt, die als funktionale Motivation die individuelle Selbstzuschreibung religiös und spirituell beeinflusst. Durch den phänomenologisch orientierten Zugang wird eine vergleichende Analyse differenter Bezugssysteme möglich: institutionalisierte Glaubenspraxis, neue Formen individueller Spiritualität und kunstästhetische Performance werden in ein Spannungsfeld gebracht, in dem nach funktionaler Konvergenz statt substantieller Differenzierung der Erfahrungen gefragt wird. Mit wem oder was und wodurch fühlen sich die Handelnden jeweils verbunden? Lassen die Ergebnisse Rückschlüsse auf einen Spiritualitätsbegriff zu, der sowohl religiöse als auch nicht-religiöse Selbstzuschreibungen umfasst?