Center for Interdisziplinary Research
 
 

Reconceiving Pictorial Space

Termin: 13. - 17. Juni
Leitung: Margaret Atherton (Milwaukee, WI), Heiko Hecht (Cambridge, MA) und Robert Schwartz (Milwaukee, WI)

Die Tagung zum Thema Rekonzeptualisierung des Raumes im Bild vereinigte eine Reihe aktueller Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Erleben von bildhaft dargestelltem Raum. In der Philosophie sowie der Kunstgeschichte ist man spätestens im 20. Jahrhundert davon abgerückt, die linearperspektivische Projektion als Königsweg der Abbildung anzusehen. Die Wahrnehmungspsychologie und auch die Neurowissenschaften hingegen halten hartnäckig an der linearen Perspektive fest und vertreten, dass diese die Voraussetzung für Ähnlichkeit von Bild und Abgebildetem ist. Diese erstaunliche Diskrepanz zwischen den Disziplinen wurde in der Tagung offengelegt und debattiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa und Amerika boten eine Reihe von Erklärungen an, die lebhaft diskutiert wurden. Es zeigte sich, dass die Fragestellung nur interdisziplinär gelöst werden kann. Der erste Schritt in diese Richtung, der mit der Tagung getan wurde, soll in Form eines Sammelbandes niedergelegt werden.

Teilnehmende
Laura Berchielli (Neuchatel), James E. Cutting (Ithaca, NY), Andrea van Doorn (Utrecht), Dieter Heyer (Halle an der Saale), Rob Hopkins (Birmingham), Hermann Kalkofen (Göttingen), John M. Kennedy (Ontario), Jan Koenderink (Utrecht), Michael Kubovy (Charlottesville, VA), Rainer Mausfeld (Kiel), Patrick Maynard (London, ONT), Reinhard Niederée (Kiel), Klaus Rehkämper (Oldenburg), Sheena Rogers (Harrisonburg, VA), Mark Rollins (St. Louis, MO), Klaus Sachs-Hombach (Magdeburg), Hal Sedgwick (New York, NY), John Willats (Somerton), Richard Wollheim (Berkeley, CA)



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