Frequently Asked Questions - FAQs (in German)

Fragen zum ersten Bauabschnitt

  • Wie lange dauert die Modernisierung?
    Die Modernisierungsmaßnahmen des Universitätshauptgebäudes sind in sechs Bauabschnitte eingeteilt. Die Modernisierungsmaßnahmen haben im November 2014 begonnen. Dieser Abschnitt ist komplizierter, größer und aufwendiger als die folgenden Bauabschnitte und wird daher auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Noch bis Ende 2017 ist der Bauherr, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, mit dem Planungsprozess des ersten Bauabschnitts beschäftigt. "Erst nach Abschluss der Planungen werden wir in der Lage sein, genaue Informationen über den weiteren Zeitplan und die Kosten des Bauprojekts zu geben", erläutert Carsten Pilz, Pressesprecher des BLB. Derzeit läuft die Schadstoffsanierung des ersten Bauabschnitts.
  • Wie lange dauert die Schadstoffsanierung?
    Im Sommer 2015 hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW mit der Schadstoffsanierung im ersten Bauabschnitt begonnen. "Während der Sanierung wurden weitere Schadstoffquellen gefunden, die vorher nicht bekannt waren und jetzt ebenfalls entfernt werden müssen. Darüber hinaus haben wir bei sogenannten Freimessungen in bereits sanierten Bereichen festgestellt, dass einzelne Sanierungsschritte nicht den gewünschten Erfolg erzielten. Wir haben daraufhin die mit der Schadstoffentfernung beauftragten Planer und Firmen aufgefordert, ihre Prozesse zu verbessern und einige Bereiche erneut zu bearbeiten. Wir gehen davon aus, dass sich die Schadstoffentfernung dadurch voraussichtlich bis Ende 2017 verlängert", erläutert Carsten Pilz, Pressesprecher des BLB.
  • Welche Bereiche sind vom ersten Bauabschnitt betroffen?
    Im ersten Bauabschnitt werden die Bauteile A, B, K, R, S und J des UHG modernisiert.
  • Welche Ebenen sind von dem ersten Bauabschnitt betroffen?
    Die Modernisierung erstreckt sich über alle Ebenen der betroffenen Bereiche A, B, K, R, S und J.
  • Sind der Infopunkt und das Fundbüro vom ersten Bauabschnitt betroffen?
    Nein, das Fundbüro und der Infopunkt sind vom ersten Bauabschnitt nicht betroffen und verbleiben in der Uni-Halle.
  • Kann der Audimax während des ersten Bauabschnitts weiter genutzt werden?
    Der Audimax ist nach aktuellem Planungsstand zugänglich und wird für Vorlesungen und Veranstaltungen genutzt. Der Zugang erfolgt durch einen Bau-Tunnel oder über die Hintereingänge der Universität.
  • Kann der Audimin während des ersten Bauabschnitts genutzt werden?
    Nein, der Audimin ist während des ersten Bauabschnitts geschlossen. Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts steht der Audimin wieder für studentische Veranstaltungen zur Verfügung.
  • Gibt es Ersatz für die durch den ersten Bauabschnitt wegfallenden Frauenparkplätze?
    Der Wegfall der Frauenparkplätze vor dem Haupteingang wird außerhalb der Vorlesungszeit ausreichend kompensiert durch die Frauenparkplätze auf dem obersten Parkdeck von Parkhaus 3. Während der Vorlesungszeit stehen zusätzlich die Frauenparkplätze in der Tiefgarage zum Gebäude X zur Verfügung.
  • Durch den ersten Bauabschnitt ist der Haupteingang weggefallen. Gibt es alternative Zugänge zum Hauptgebäude?
    Durch die Schließung des Haupteingangs hat sich die Wegeführung von der Stadtbahn geändert: Zum Hauptgebäude und zum Gebäude X kommt man nur noch über die Fußgängerbrücke. Der Fußweg unterhalb der Brücke wurde gesperrt. Für die Zeit des ersten Bauabschnitts bekommt die Universität einen Interims-Haupteingang: Der Seiteneingang C/D wurde dafür umgewidmet. Von der Stadtbahn gibt es eine Ausschilderung bis zum Haupteingang (interim).
  • Durch den ersten Bauabschnitt ist der barrierefreie Eingang neben dem Haupteingang weggefallen - gibt es einen alternativen barrierefreien Zugang zum Hauptgebäude?
    Im Zahn C - beim Zugang zu Betriebsarzt, Fachsprachenzentrum und KontaktStube - gibt es einen neuen barrierefreien Ein- und Ausgang für die Zeit des ersten Bauabschnitts. Wegführung
  • Warum ist der Fußweg bei der Stadtbahn-Haltestelle unterhalb der Brücke gesperrt?
    Diese Maßnahme ist notwendig, da der Fußgängerstrom über die Schienen in den letzten Monaten - seit Eröffnung des Gebäudes X - immer weiter angestiegen ist, so dass die Verkehrsbetriebe die Sicherheit an dem Straßenbahnübergang nicht mehr gewährleisten können.
Allgemeine Fragen zur Modernisierung

  • Wann beginnt die Modernisierung des Universitätshauptgebäudes (UHG)?
    Die Modernisierungsmaßnahmen haben im November 2014 begonnen.
  • Warum wird das UHG modernisiert?
    Das rund vierzig Jahre alte Hauptgebäude der Universität weist einen umfassenden Modernisierungsbedarf auf. Neben veränderten Anforderungen an Lehr-, Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen bilden die Anpassung an die neuen Brandschutz- und Energieeinsparverordnungen, das Thema Gebäudeschadstoffe und insbesondere die abgängige Haustechnik die ausschlaggebenden Kriterien für dieses Fazit.
  • Wird der Baukörper des UHGs sich verändern?
    Der Baukörper wird sich im Wesentlichen nicht verändern, die Gebäudestruktur bleibt erhalten. Im ersten Bauabschnitt (Bereich Bauteile A/B) wird sich mit der Realisierung eines neuen Eingangs- und Servicebereichs allerdings eine modifizierte Baukörperstruktur ergeben.
  • Mit welchen Einschränkungen im (Lehr-)Betrieb ist zu rechnen?
    Für BLB und Universität ist es seit Beginn der Planungen für den ersten Bauabschnitt von großer Bedeutung den Ablauf der Baumaßnahme so zu gestalten, dass die zu erwartenden Störungen in Grenzen gehalten werden. Klar ist aber: Aufgrund der Art der Arbeiten und durch den Einsatz von Maschinen und Geräten lassen sich Beeinträchtigungen im Betrieb der Universität nicht gänzlich vermeiden. Universität und BLB werden über organisatorische Maßnahmen und frühzeitige Kommunikation versuchen, die tatsächlichen Auswirkungen der Störungen so gering wie möglich zu halten.
  • Wie wird die Bibliothek während der Modernisierung nutzbar sein?
    Die Bibliothek steht während der Modernisierung mit ihrem gesamten Dienstleistungsangebot zur Verfügung. Punktuelle Serviceeinschränkungen werden voraussichtlich nicht zu vermeiden sein, hierüber wird jedoch jeweils rechtzeitig informiert.
  • Wie ist die gastronomische Versorgung während der Modernisierung gewährleistet?
    Die Schließung von UHG-Mensa und Cafeteria im ersten Bauabschnitt wurde durch die parallele Neueröffnung von Mensa, Cafeteria & Cafébar im Gebäude X kompensiert. Eine neue großzügige UHG-Cafeteria wird im ersten Bauabschnitt realisiert. Während dieser Bauphase steht die Westend-Cafeteria mit einem erweiterten Angebot zur Verfügung.
  • Wie sieht die Gewährleistung der Serviceeinrichtungen aus?
    Bereits im ersten Bauabschnitt wird das geplante "Service Center" (SC) umgesetzt, das künftig alle zentralen Einheiten, die Service für Studierende oder Beschäftigte anbieten, in einem attraktiven Servicebereich bündelt. So soll während des langen Zeitraums der anschließenden Bauabschnitte im UHG ein kontinuierliches Angebot (ohne weitere Störungen durch Zwischenumzüge und Interimsverortungen) gewährleistet werden können.
  • Warum muss die Experimentalphysik aus dem Universitätshauptgebäude ausziehen?
    In der Experimentalphysik wird mit sehr kleinen Strukturen gearbeitet. Während der Bauarbeiten im UHG kann es zu Schwing- und Schallemissionen kommen. Dadurch können bei der Erstellung von Objekten und Strukturen undefinierte Kanten entstehen. Auch Bilder können dadurch verwackeln und kein reales Abbild der Struktur wiedergeben. Im neuen Gebäude befinden sich alle empfindlichen Einrichtungen, wie etwa die Laborbereiche, ebenerdig. Der stabile Neubau schirmt mögliche Schwingungen ab und bietet somit optimale Arbeitsbedingungen für die Physiker.
  • Was bedeuten die Asbest-Aufkleber an den Türen?
    Diese Aufkleber finden sich an alten Brandschutztüren. Das Schloss ist eine Schwachstelle, da an dieser Stelle innerhalb der Tür nur wenig Dämmmaterial verbaut werden kann. Um trotzdem die Brandschutzfunktion zu gewährleisten, wurden früher asbesthaltige Platten im Schlossbereich eingesetzt. Der Asbest-Aufkleber dient als Kennzeichnung für Handwerker, damit diese bei einem Schlosswechsel besondere Schutzmaßnahmen treffen und gemäß zugelassener Arbeitsverfahren vorgehen. Für Studierende und Beschäftigte hat der Aufkleber keine Bedeutung, da im normalen Gebrauch - das heißt beim Öffnen und Schließen der Tür - keinerlei Gefahr besteht.

                      Die Baustelle war für                       mich kein Grund, nicht an der Universität Bielefeld zu studieren. Schließlich habe ich mir die Uni ausgesucht, weil sie mir die besten Möglichkeiten für mein Studium bietet.

Natürlich muss man jetzt einige Umwege oder etwaige Umzüge von Fakultäten in Kauf nehmen, aber es dient ja der Renovierung,
was an sich immer gut ist.



                                  Kris Hanitz (20),
                         studiert Anglistik und
                  Geschichtswissenschaft