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Die Verwirklichung der Chancengleichheit ist eines der wichtigsten strategischen Ziele des Rektorats und wird im aktuellen Gleichstellungskonzept der Universität Bielefeld konkretisiert. Die Gleichstellungsbeauftragten unterstützen und beraten die Universität bei dieser wichtigen Querschnittsaufgabe, für die es auf allen Ebenen und in vielen Bereichen noch Handlungsbedarf gibt.
Denn die Zahlen verdeutlichen, dass inzwischen zwar über 50% der Studierenden der Universität Bielefeld Frauen sind, es aber bereits bei der Promovendinnenrate zu Verlusten kommt und noch immer viel zu wenige Frauen eine Professur innehaben. Dagegen sind die Beschäftigten im Büro- und Schreibdienst zu fast 100% weiblich; ihre Stellen sind aber niedrig bezahlt und bieten kaum Aufstiegschancen.
Diese strukturelle Diskriminierung abzubauen ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller an der Universität Studierenden und Beschäftigten, die sich dabei Rat und Expertise von den zentralen (und auch dezentralen) Gleichstellungsbeauftragten einholen können.
Dabei geht es nicht nur um Personalpolitik, sondern auch um weiterführende Maßnahmen in Entwicklungsplänen der Universität, in Gleichstellungsplänen und anderen Konzepten, die dazu beitragen sollen, die Strukturen so zu verändern, dass alle, Frauen und Männer, an der Universität Bielefeld entsprechend ihren Vorstellungen lernen und arbeiten können.