Abteilung Sportwissenschaft
 
 
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UNIVERSITÄT BIELEFELD – FAKULTÄT FÜR PSYCHOLOGIE UND SPORTWISSENSCHAFT
- Abteilung Sportwissenschaft -
in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Detmold

 

Mit Unterstützung durch
Unfallkasse Nordrhein-Westfalen Ministerium für Schule und Weiterbildung

 

Organisation: Daniela Böer, Diane Kirchhoff

28. Tag des Schulsports am Mittwoch, 28. September 2011
- Fortbildung für Lehrkräfte an Schulen –

Rahmenthema: „Burner“ oder „Burnout“?
- Sportlehrkräfte zwischen Anspruch und Wirklichkeit -
Eröffnung: Mittwoch, 28.September 2011 9.00 Uhr
in der Uni-Sporthalle
Grußworte: Prof. Dr. Bernd Gröben
Erläuterungen zum Rahmenthema: Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay
Grußwort: Jutta Schattmann (Schulamtsdirektorin)
Einstimmung: „Burner Game“ Leitung: Muriel Sutter
Organisatorische Hinweise:

Diane Kirchhoff

10.15-11.30 Uhr: Block I

1) Noch mehr kleine Spiele zum Training exekutiver Funktionen im Schulsport!
Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay, Maria Schulz
PDF-Dokument Ausarbeitung
P
Sporthalle Oberstufenkolleg 1

Kurzbeschreibung:

In Fortsetzung der Thematik aus dem letzten Jahr wollen wir uns nun 2011 mit der von der Forschergruppe um Manfred Spitzer, Universität Ulm, in Kooperation mit der Firma Wehrfritz neu herausgegebenen Laufspielesammlung zur Förderung exekutiver Funktionen (inklusive spezieller Materialien) beschäftigen. Vor dem Hintergrund der theoretischen Grundlagen und verschiedener empirischer Ergebnisse zur Förderung exekutiver Funktionen werden wir einige Spiele dieser Sammlung vorstellen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchführen sowie die Praktikabilität dieser Spiele im Sportunterricht diskutieren. - Unter „exekutiven Funktionen“ verstehen wir nach Spitzer et al. bestimmte kognitive Fähigkeiten, die das menschliche Denken und Handeln übergeordnet steuern. Zu diesen exekutiven Funktionen gehören z. B. die kognitive Kontrolle des Verhaltens und der Aufmerksamkeit, ein gut funktionierendes Arbeitsgedächtnis sowie eine hohe kognitive Flexibilität.

2) Champions mit Schlägern und Bällen - Tennis in der Schule
Daniel Nienaber
P/SI
Sporthalle Oberstufenkolleg 3

Kurzbeschreibung:

Basierend auf methodischen Empfehlungen für die Hinführung zu den Rückschlagspielen werden in dieser Veranstaltung 7 methodische Bausteine zum Erlernen grundlegender Fertigkeiten des Tennisspiels bearbeitet. Nach dem obligatorischen Aufwärmen folgt Ballgewöhnung, etc. Das Spielen mit der Hand und die Schlägergewöhnung werden genauso behandelt wie das Spielen mit dem Schläger ohne und mit Hindernis. Abschließend wird exemplarisch eine methodische Reihe zu den Grundschlägen durchgeführt, kleine Turnier- und Wettspielformen sind ebenfalls noch Teil des Programmes. Teilnehmer werden gebeten nach Möglichkeit Tennisschläger, oder aber Beachtennisschläger, Gobaschläger oder Speckbretter mitzubringen.

Literatur:

Hasper, Jan: Das kann doch jeder – Wie man spielend Tennis lernt. Sportpraxis Heft 2/2004.

Hofmann, Anette: Rückschlagen im Parcours. Sportpraxis Heft 1/2006.

Niedersächsischer Tennisverband, Bezirk Braunschweig: Schultennis News. Ausgaben 02/2003 und 01/2004.

Schönborn, Richard: Tennis – Techniktraining (S.166-190). Meyer und Meyer Verlag 2000.

Wagner, Heinz: Champions mit Schlägern und Bällen. Auer Verlag 2005

3) Von der Last mit der Lust im Turnunterricht: vielfältiger Einsatz von Turngeräten und Gerätearrangements als organisatorische und methodische Hilfen im Sportunterricht
Bernd Vornholt-Niehaus
P/SI
Sporthalle
Lampingstraße

Kurzbeschreibung:

Das Turnen im Schulsport erfreut sich nicht gerade besonderer Beliebtheit. Sowohl auf Seiten der Schülerinnen und Schüler, wie auch bei den unterrichtenden Lehrkräften gibt es häufig Vorbehalte, sich intensiver mit den vielfältigen Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten beim Bewegen an Geräten auseinanderzusetzen. Schülerinnen und Schüler entwickeln angesichts von mangelnden Bewegungserfahrungen und dem daraus resultierenden oft sehr begrenztem Bewegungskönnen häufig Ängste und wenden sich daher vom Turnen ab. Gleichzeitig scheuen viele Sportlehrerinnen und Sportlehrer den in ihren Augen immensen organisatorischen Aufwand beim Auf- und Abbau der benötigten Turngeräte. Erst recht dann, wenn zudem noch die Ablehnung von Unterrichtsinhalten im Turnen durch die Schüler/innen befürchtet wird, setzt sich eine „Abwärtsspirale des Turnens im Schulsport“ in Gang, die kaum aufzuhalten ist.
Will man diese ablehnende Haltung dem Turnen gegenüber verändern, so muss gleichzeitig auf der Schüler- wie auch auf der Lehrerseite nach Perspektiven gesucht werden, die positiv besetzt sind und die es als lohnenswert erscheinen lassen, sich dem Turnen wieder intensiver zuzuwenden. Für Schülerinnen und Schüler steht dabei zweifellos die pädagogische Perspektive „Etwas wagen und verantworten“ im Vordergrund. Sportlehrer/innen werden sich fragen, wie sie den erforderlichen Auf- und Abbau der Turngeräte als Struktur bildendes Element ihres Unterrichts nutzen können, indem sie Turngeräte und Gerätearrangements als organisatorische und methodische Hilfen im Sportunterricht einsetzen können. Der Arbeitskreis möchte zu einer Integration dieser sehr unterschiedlichen Perspektiven anregen und dabei Möglichkeiten aufzeigen, wie das Turnen im Schulsport von seiner Last befreit und (wieder) als Lust empfunden werden kann.

4) Strukturverwandtschaftliche Gemeinsamkeiten der vier Schwimmarten erleichtern ihre Vermittlung
Dr. Bodo Ungerechts
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI
Schwimmhalle Uni

Kurzbeschreibung:

Die Schwimmarten haben sich weiter entwickelt. Meist wird an Land über Schwimmbewegung gesprochen und ohne es direkt zu bemerken, wird das Gesprochene durch Bewegungen der Extremitäten unterstützt. Diese Bewegungen sollten „richtig“ sein. Es werden die strukturverwandtschaftlichen Gemeinsamkeiten der vier Schwimmarten vorgestellt, sie werden für jeden nachvollziehbar gezeigt und durch entsprechende Hinweise erlernt jeder die unverzichtbaren Bewegungselemente zu demonstrieren.

5) Jazz Dance
Marie Holtsteger
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI
Gymnastikhalle

Kurzbeschreibung:

Der Workshop beginnt mit einem Warm-up für den ganzen Körper, von Isolationsbewegungen einzelner Körperteile über das Dehnen und technischen Grundlagen. Es werden kleine rhythmische Sequenzen am Platz gelehrt bis hin zu Bewegungen durch den gesamten Raum. Am Ende steht die Erarbeitung einer kleinen Choreografie, die gemeinsam mit allen Teilnehmern und in kleinen Gruppen entstehen soll.

6) Einführung im Ultimate Frisbee
Michael Gromeier
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI/SII
Rasenplatz

Kurzbeschreibung:

"When a ball dreams, it dreams it is a Frisbee"
Dr. Stancil B. Johnson, International Frisbee Hall of Fame inductee

Ob am Strand, im Park oder auf Sport- und Schulplätzen – das Werfen mit der ursprünglich aus „Aluminium beschaffene Kuchenblechform“ wird zunehmend beliebter. Die Trendsportart hält zudem mehr und mehr Einzug in den Sportunterricht. Gründe dafür sind neben den geringen Materialaufwand, v. a. die Tatsache, dass ohne Schiedsrichter gespielt wird und die Schülerinnen und Schüler in kürzester Zeit Unstimmigkeiten und Regelverstöße eigenverantwortlich und respektvoll selbst lösen müssen.
In dem Veranstaltungsangebot „Einführung im Ultimate Frisbee“ werden Sie neben den wichtigsten Regeln dem „Spirit of the Game“, grundlegenden Techniken wie das Werfen und Fangen eines Frisbee, taktische Aspekte sowie unterrichtsrelevante Empfehlungen kennen lernen.

7) Fächerübergreifender Unterricht Sport – Biologie
Dr. Claas Wegner, Prof. Dr. Bernd Gröben
SI/SII
Uni-Fit
8) Coordination Skills
Beate Freiberg-Ohmke
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI/SII
Sporthalle
Oberstufenkolleg 2

Kurzbeschreibung:

Kleine Übungsformen, die mit relativ wenig Aufwand durchgeführt werden können, verbessern die Auge-Hand-, Fuß-, und Ballkoordination. Diese Übungen mit vielen Variationsmöglichkeiten eignen sich für kleine und große Gruppen – als Intro oder auch als Stundenfüller.

9) Verbrennen ja! Ausbrennen nein! - die Borg-Skala als Mittel zur selbst-gesteuerten Belastung in der Ausdauerschulung
Christian Stallmann
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI/SII BK
Rasenplatz

Kurzbeschreibung:

Die Borg-Skala ist ein einfaches Mittel, um auch unter den Bedingungen des Schulsports Ausdauerbelastungen für Schüler individuell und förderlich zu gestalten.
In diesem Angebot möchte ich zeigen, wie die Borg-Skala im Sportunterricht so eingesetzt werden kann, dass Schüler selbst ihre Belastung bei einer Ausdauerschulung sinnvoll gestalten können, um Über- und Unterforderungen vermeiden zu können. Darüber hinaus möchte ich Hinweise geben, welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz der Borg-Skala für eine vertiefte Auseinandersetzung über trainings-wissenschaftliche Zusammenhänge – nicht nur für die Oberstufe - herstellen lassen, um den Erwerb insbesondere von Sach- und Personalkompetenzen zu unterstützen.
Dass Ausdauerschulung keinesfalls ödes Rundenlaufen bedeuten muss, sondern auch abwechslungsreich und interessant sein kann, soll an geeigneten Beispielen ebenfalls deutlich werden.
Es gilt eben: "Verbrennen ja! Ausbrennen nein!“.

10) Neue Formen des Gambol Jumps – Vom Gummitwist zur Trendsportart?!
Dr. Andrea Menze-Sonneck
PDF-Dokument Ausarbeitung
alle
Uni-Sporthalle 1

Kurzbeschreibung:

Gambol Jump ist eine Mischung aus Gummitwist, Rope Skipping und dem in Deutschland weitgehend unbekannten Jump Bands. Erfunden und erprobt wurde Gambol Jump von Sportstudierenden der Universität Bielefeld im Rahmen des Seminars „Sportunterricht zwischen Trends und Traditionen“. Beim letztjährigen „Tag des Schulsports“ wurde Gambol Jump erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Aufgrund der anhaltenden positiven Resonanz wird dieses Angebot beim diesjährigen „Tag des Schulsports“ wiederholt.
Wir stellen Gambol Jump hierzu als eine fitnessorientierte Gestaltungssportart vor, die nicht nur vielfältige Formen des kooperativen und kreativen Handelns ermöglicht, sondern zudem auch die Kondition und Koordination der Springenden auf einmalige Weise fördert. Entsprechend modifiziert kann Gambol Jump in verschiedenen Altersstufen als reizvolles Bewegungsangebot eingesetzt werden.

11) Burner Games - Kleine Spiele mit großem Spaßfaktor
Muriel Sutter
PDF-Dokument Ausarbeitung
alle
Uni-Sporthalle 2 & 3

Kurzbeschreibung:

„Das isch der Burner!“ ist ein hierzulande beliebter Modeausdruck von Jugendlichen und beschreibt eine besonders „coole“ Sache, in diesem Falle „coole“ Spiele. Die „Burner Games“ lehnen sich nicht an die Sportspiele an und es ist kein konkreter Lerneffekt im Hinblick auf irgendeine anerkannte Sportart zu erwarten. Sein sind dafür sehr attraktiv und motivierend. Eben „Burner“.

Mehr Infos auf: www.msgames.ch

Mittagspause von 11.30 bis 12.45 Uhr

12.45-14.00 Uhr: Block II

12) Integration von Migrantinnen und Migranten in und durch den Sport
– Ergebnisse einer empirischen Untersuchung
Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay, Prof. Dr. Klaus Cachay
P/SI
F0 - 141

Kurzbeschreibung:

In dieser Veranstaltung stellen wir Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt der Jahre 2007 – 2009 vor, das von uns in den Städten Bielefeld und Duisburg im Auftrag des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde und dessen Ziel es war, zu untersuchen, ob und in welchem Maße Integration in und durch den Sport in den verschiedenen Organisationsformen des Sports erfolgt (Sportverein, extracurricularer Schulsport, Jugendarbeit, kommerzielle Sportschulen, kommerzielle Fitness-und Gesundheitsstudios). Schwerpunktmäßig werden Ergebnisse aus der Sportvereinsuntersuchung (im Vergleich mit anderen Organisationsformen) vorgestellt, aber es werden auch Ergebnisse aus der Untersuchung der Schulen (Sportarbeitsgemeinschaften) miteinbezogen.

13) Mehrwert von Bewegung, Spiel und Sport in der Schule
Dr. Gerrit Schnabel
P/SI/SII
P0 - 273

Kurzbeschreibung:

Der Workshop soll aufzeigen, welchen Beitrag Bewegungspausen und themenbezogenes Bewegen im Schulalltag für die Umsetzung einer guten gesunden Schule leisten können.

14) Bewegtes Lernen in der weiterführenden Schule –
Methoden für das Lernen mit, in und über Bewegung im Fachunterricht
Uta Lindemann
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI/SII
E0 – 192

Kurzbeschreibung:

Bei der Forderung nach einer bewegungsanregenden Gestaltung der Schule denkt man im Allgemeinen zunächst an die Grundschule. Der Anspruch auf Bewegung im Schulalltag gilt jedoch gleichermaßen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II. Mit zunehmendem Alter ändern sich allerdings die Bedürfnisse nach Bewegung in Qualität und Quantität. Deshalb ist es notwendig, Bewegungsangebote in der Schule altersspezifisch zu gestalten.

Der ganzheitliche Bildungs- und Erziehungsauftrag erfordert die Vermittlung der Fachkompetenz. Bei dieser Vermittlung kann Bewegung im Unterricht aller Fächer eine didaktische Hilfe sein. Insbesondere „dynamische Prozesse“ können durch Bewegungen gut veranschaulicht werden. Aber auch manche „statische Situation“ kann in Bewegungsübungen verdeutlicht werden. Der Workshop stellt exemplarisch in der Praxis erprobte Beispiele aus verschiedenen Unterrichtsfächern vor. Es soll deutlich werden, wie Lernprozesse mit Bewegung verknüpft und Lerninhalte durch Bewegung vermittelt oder erschlossen werden können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sollen Gelegenheit bekommen, Beispiele aus dem Fachunterricht unterschiedlicher Fächer kennenzulernen und auszuprobieren.

15) Sportliche Eliteförderung im Kontext von Schule
Dr. Carmen Borggrefe, Prof. Dr. Klaus Cachay
SI/SII
E1 - 148

Kurzbeschreibung:

Die Vereinbarkeit von Spitzensport- und Schulkarriere gestaltet sich für schulpflichtige Nachwuchsathleten sehr schwierig. In der Veranstaltung geht es darum, die (Un-)Vereinbarkeit von Spitzensport und Schule theoretisch zu reflektieren und prinzipielle Lösungsmöglichkeiten im Rahmen einer Funktionalisierung von Schulen zu diskutieren. Dabei wird insbesondere die sachliche Funktionalisierung in Form der strukturellen Kopplung von Spitzensport und Schule in den Blick genommen. Am Beispiel der „NRW-Sportschulen“ und der „Spezialschulen Sport“ in Brandenburg werden schließlich Möglichkeiten und Grenzen dieser strukturellen Kopplung diskutiert und Barrieren der sachlichen Funktionalisierung von Schulen identifiziert.

16) „Ordnung ist das halbe Leben“ – Analyse des Bewegungsgedächtnisses als Thema für den Sportunterricht?
Dr. Dietmar Pollmann, Ludwig Vogel
SII
C01 – 226

Kurzbeschreibung:

Eine aktuelle Theorie (Modell der kognitiv-perzeptuellen Bewegungssteuerung nach Schack) zur Erklärung der Prozesse der Bewegungskoordination und des motorischen Lernens greift kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse auf. Demnach sind im Bewegungsgedächtnis (Langzeitgedächtnis) mentale Repräsentationen für jede Sporttechnik gespeichert, welche aus einzelnen (Bewegungs-)Knotenpunkten aufgebaut sind. Je geordneter die Struktur der Repräsentation (Knotenpunktanordnung) – desto besser ist die Ausführung der Sporttechnik. Mit dem computergestützten Analysetool „SPLIT“ kann die Struktur des Bewegungsgedächtnisses gemessen werden. Die Ergebnisse dieser Analysen erlauben es, z.B. den Fortschritt im Lernprozess oder Fehler der Bewegungs-vorstellung zu diagnostizieren. In der Veranstaltung wird nach einer knappen Vorstellung der Theorie der mentalen Repräsentationen nach Schack das Bewegungsgedächtnis-Analysetool „SPLIT“ vorgestellt. Ergänzend werden auch über Ergebnisse des Praxiseinsatzes dieses Verfahrens aus zwei Unterrichtsvorhaben im Sportunterricht der Oberstufe berichtet. Nach diesem Theorieteil erarbeiten sich die Seminarteilnehmer in Kleingruppen die Knotenpunktstruktur einer Beispielbewegung. Darauf aufbauend wird anschließend die Struktur des Bewegungsgedächtnisses einzelner Seminarteilnehmer unter-sucht. Zum Abschluss der Veranstaltung soll diskutiert werden, unter welchen Rahmenbedingungen die vorgestellte Methodik in der Schule einzusetzen ist und welche Bezüge zu anderen Theoriethemen im Sportunterricht hergestellt werden können.

17) Wer stört wen? – Zum Umgang mit Störungen im Sportunterricht
Hans Feuß, Andreas Lange
alle
E0 - 160

Kurzbeschreibung:

In dieser Veranstaltung geht es darum, Möglichkeiten zur Störungsprävention und Konfliktlösung aufzuzeigen. Das Ausmaß von Unterrichtsstörungen hängt entscheidend vom Lehrerverhalten ab. Nicht so wichtig ist dabei die Art des Umgangs mit eingetretenen Störungen, sondern eine Klassenführung, die Störungen präventiv entgegenwirkt.

18) Tanzkunstprojekte in Schulen
Uta Czyrnick-Leber, Kerstin Tölle
PDF-Dokument Ausarbeitung
alle
E0 - 180

Kurzbeschreibung:

Projekte an Schulen sind in der Regel für alle Beteiligten ein „Burner“. Zunehmend finden in NRW auch Tanzkunstprojekte, die von professionellen Tänzerinnen und Tänzern geleitet werden, Einzug in die Institution Schule. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die SuS, und zwar Mädchen und Jungen gleichermaßen, mit einer großen Motivation an den Projekten teilnehmen. Darüber hinaus führen ihre Erfahrungen im Tanz und insbesondere auch auf der Bühne zu einem erhöhten Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Diese positiven Effekte können sich wiederum auf (schulische) Leistungen in anderen Fächern auswirken.
In Bielefeld bieten die Städtischen Bühnen unter der Gesamtleitung von Gregor Zöllig seit einigen Jahren sogenannte „Zeitsprungprojekte“ an, in denen innerhalb eines Projektes mit Laien unterschiedlichen Alters und unterschiedlichem sozialen Hintergrund Zeitgenössische Tanzdarbietungen auf der Bühne präsentiert werden. Mit dabei sind immer auch SuS verschiedener Schulformen.
Am Tag des Schulsports werden einzelne Tanzprojekte und bisherige Erfahrungen und Evaluationsergebnisse vorgestellt und darüber hinaus mögliche Kooperationsformen zwischen Tanzkünstlern und Sportlehrkräften an den Schulen aufgezeigt. Sportlehrkräfte scheinen für die Kooperation und Steuerung der Tanzprojekte an den Schulen im besonderen Maße geeignet, da sie die fachliche Kompetenz besitzen, diese im Inhaltsbereich Gymnastik/Tanz sinnvoll in den (Sport-)Unterricht zu integrieren.
Kerstin Tölle, Zeitsprungprojektmanagerin des Tanztheaters Bielefelds, wird am TdS für Fragen zur Verfügung stehen.

19) Gesundheit im Sportlehrerberuf – Untersuchungsergebnisse zu wahrgenommenen Belastungen und Ressourcen von Sportlehrkräften
Jun. Prof. Dr. Valerie Kastrup
alle
P0 - 271
20) Leiser statt heiser – Akustisch optimierte Unterrichtsgestaltung
Marcus Wegener, Matthias Wegener
PDF-Dokument Ausarbeitung
alle
Uni-E01 - 108

Kurzbeschreibung:

Wie organisiert man Burner, ohne dass es zu einem Burnout kommt? Durch eine akustisch optimierte Unterrichtsgestaltung!

Kommunikationsfeindliche Bedingungen und organisatorische Herausforderungen stellen markante Belastungspunkte im Beruf des Sportlehrers dar. Vielleicht sind diese Aspekte gerade deshalb so prägnant, da die Fachdidaktik bisher kaum Handlungsempfehlungen zur Organisation einer Kommunikationssituation gegeben hat. Es droht ein Scheitern der Kommunikation bzw. die unnötige Überlastung der Stimme. Wie ist also umzugehen mit Lärm, Distanz, Hall und Echo?

In der Fachliteratur finden sich verschiedene Organisations-formen – wie z.B. Gasse, Viereck oder Kreis – jedoch gibt es nirgends Hinweise, wie sich die Lehrkraft akustisch optimal positionieren sollte. Völlig offen sind bisher ferner die Fragen: Wo und wie sollte man Reflexionsgespräche organisieren? Wie begegnet man der Geräuschkulisse aus dem Nachbardrittel? Wie nutzt man akustisch optimal die Gegebenheiten der Halle?

In diesem Workshop werden Prinzipien zur akustischen Optimierung der Unterrichtsgestaltung vermittelt und anhand von kontrastierenden Hörbeispielen für exemplarische Situationen verdeutlicht.

21) Autistische Kinder und Jugendliche im Sportunterricht – (K)ein Problem?!
Jana Lohre
alle
F1 - 125

Kurzbeschreibung:

In den nächsten Jahren werden auf Lehrerinnen und Lehrer an allen Schulformen neue, herausfordernde Aufgaben zukommen. Der Beschluss der UN Konvention fordert Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen. Die Integration von autistischen Kindern und Jugendlichen an Regelschulen erfolgt teilweise schon heute.

Um mit autistischen Schüler/innen angemessen umgehen zu können, ist es wichtig ein detailliertes Bild und Wissen über ihre Symptome zu haben. Gerade der Sportunterricht kann für autistische Schüler/innen eine enorme Belastungssituation darstellen. Um diesen Schüler/in eine annehmbare Atmosphäre zu bieten und sich selber als Lehrkraft zu entlasten, ist es wichtig, einige typische Auffälligkeiten in der Planung zu berücksichtigen.

Problematisch jedoch ist, dass die Diagnose Autismus oft sehr spät gestellt wird. Daher kann es vorkommen, dass ein Kind Auffälligkeiten im Unterricht zeigt, die vorerst nicht zuzuordnen sind. Der Sportunterricht bietet anders als Unterricht im Klassenraum die Möglichkeit viele der autistischen Züge deutlicher wahrzunehmen. Warum und in welchen Situationen Sportlehrer/innen aufmerksam werden sollten, soll im Rahmen dieser Veranstaltung geklärt werden.

 

14.30-15.45 Uhr: Block III

22) Kung Fu – Tierisch gut für den Sportunterricht!
– Spielerische Gleichgewichtsübungen zur bewussten Bewegungssteuerung
Viktor Kure-Wu
PDF-Dokument Ausarbeitung
P
Gymnastikhalle Uni

Kurzbeschreibung:

„Kung-Fu“ ist die chinesische Bezeichnung für „harte Arbeit“. Viele Menschen verbinden mit diesem Begriff oft nur die Kampfkunst. Tatsächlich meint „Chinesisches Kung-Fu“ jedoch die Verbindung von Verteidigungskunst, Techniken und Training der verschiedenen Methoden zur Erhaltung der Gesundheit. Am Tag des Schulsports erhalten die Teilnehmer Anregungen zur praktischen Umsetzung in der Grundschule. Die Veranstaltung zielt drauf ab die Sehnen, Bänder und Muskeln vorzubereiten und ist dem Bereich der Gesundheitsfitnessmethode oder der Heilgymnastik zuzuordnen. Indem verschiedene Grundstellungen des Kung-Fu vermittelt werden kann vor allem der Gleichgewichtsapparat von Kindern gefördert werden. Damit Kinder lernen ihre Bewegungen ganz bewusst auszuführen müssen die Bewegungen zuerst langsam ausgeführt werden. Damit sollen die SuS die Möglichkeit haben ihre Bewegungen zu beobachten und zu erkennen, ob sie ihren Körper wirklich richtig steuern.
Im Kung-Fu gibt es zusätzlich den „Shaolin Stil“. Dieser Stil basiert auf den Bewegungen von verschiedenen Tieren wie zum Beispiel die des Drachen, des Adlers, des Affen, der Schlange, des Tiger oder die des Kranichs. Die SuS können sich dadurch in die Bewegungsformen der Tiere hineinversetzen und darüber hinaus etwas über Angriffs- und Verteidigungstechniken lernen. Durch diese Art des Rollenspiels ist Kung-Fu für beide Geschlechter attraktiv. Im „Kung-Fu“ wird häufig eine Bildsprache verwendet, die direkt auf die Körperbewegung übertragen werden kann. So wird zum Beispiel der „Schlangenstich“ auf die Arm- und Handbewegung des Menschen übertragen. Mit Hilfe dieser Sprache kann eine kindergerechte Vermittlung stattfinden.

23) Auf dem Weg zum Wasserfloh
– Spielerische Wassergewöhnung und -bewältigung
Kai Ines Kowatsch (Stadtsportbund)
PDF-Dokument Ausarbeitung
P
Schwimmhalle Uni

Kurzbeschreibung:

Die Teilnehmer/inner erhalten in diesem Block zahlreiche Anregungen Kindern spielerisch die Wassergewöhnung und auch die Wasserbewältigung zu vermitteln.
Angefangen von den ersten Schritten in das Wasser, über die Elemente Tauschen, Schweben, Gleiten bis hin zur Schwimmlage und ersten Einführungen in die Arm- und Beintechniken der Grundschwimmarten. Der Schwerpunkt liegt auf der spielerischen Herangehensweise an die einzelnen Elemente, die in diesem Block vorgestellt, ausprobiert und weiterentwickelt werden können.

24) Spiel- und Übungsformen zur Förderung des kindlichen Körperschemas
Anne Rischke
P
Sporthalle
Lampingstraße

Kurzbeschreibung:

Das Körperschema „umfasst alle pezeptiv-kognitiven Leistungen des Individuums bezüglich seines eigenen Körpers“ (Fischer, 2005, S. 52). Es umfasst die Fähigkeiten sich am und im eigenen Körper zu orientieren und seine Ausdehnung im Raum einschätzen zu können Die differenzierte Wahrnehmung des eigenen Körpers kann dabei als Fundament für ein zielgerichtetes Bewegungsverhalten verstanden werden, das Kindern positive Körpererfahrungen ebenso ermöglicht, wie den Erwerb bewegungsbezogener Fertigkeiten. Im Rahmen des Angebots werden Übungen und Spielformen zu einer kindgemäßen Förderung des Körperschemas vorgestellt.

Literatur
Fischer, K. (2005). Einführung in die Psychomotorik. München/Basel: Reinhardt.

25) Holländische Fußballschule – Ein Ansatz für den Schulsport?
Mirko Eichentopf
PDF-Dokument Ausarbeitung
P/SI
Rasenplatz

Kurzbeschreibung:

Probleme der Praxis
Der Straßenfußball hat ausgedient. Dafür beginnen die Vereinskarrieren von Kindern immer früher. Der Jugendarbeit in den Vereinen (und der Schule) kommt darum eine erhöhte Verantwortung zu. Doch dieser Verantwortung können viele Vereine und Schulen aus unterschiedlichen Gründen nicht gerecht werden. Das hat Folgen: In der Praxis wird dem Techniktraining oft viel zu wenig Beachtung geschenkt. So bleiben sportliche und pädagogische Potentiale ungenutzt.
Zudem greifen die Vereine und Schulen nur unzureichend auf Expertenwissen zurück. Dies hat auch Bundestrainer Joachim Löw kritisiert: „Im Basketball gibt es Trainer für Technik, Offensive und Defensive. In England und Italien sind im Fußball Spezialisten gang und gäbe, seit vielen Jahren. Das ist die Zukunft des Fußballs.“

Die Lösung: Die Van Dijk Methode
Der Einsatz des wissenschaftlichen Konzepts ermöglicht ein optimales Techniktraining. Dabei werden nicht nur sportliche Fertigkeiten gefördert, sondern auch das Selbstbewusstsein und die Kreativität der Spieler gesteigert. Die Van Dijk Methode ist nicht auf den Verkauf von Illusionen gerichtet. Ziel ist die Unterstützung von Vereinen, Schulen und ihren jeweiligen Spielern bzw. Schülern.

26) Kleine Spiele neu gespielt
Petra Peperkorn
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI
Uni-Sporthalle 1

Kurzbeschreibung:

Das Thema „Spiele erfinden und erproben“ hat sich in den Jahrgangsstufen 8-10 als sehr beliebte Unterrichtseinheit erwiesen. Schülerinnen und Schüler dieser Altersgruppe sind häufiger schwer zu motivieren und haben oft keine Lust zum Sport. Als Grund dafür wird u.a. das Gefühl der Fremdbestimmtheit angegeben, sie wünschen sich eine größere Teilhabe bzw. Mitbestimmung an den Unterrichtsinhalten. Hier bietet das Thema „Spiele verändern und erfinden“ eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler dieser Altersklasse aktiv an der Planung und Durchführung von Unterrichtsinhalten zu beteiligen. Sie bringen auf der einen Seite genügend Spielerfahrung mit, um Spielstrukturen zu erkennen und voneinander zu unterscheiden, und sind andererseits in der Lage, anhand vorgegebener Kriterien eigene Spiele zu entwickeln.

In dieser Veranstaltung wird in einem ersten Schritt der Aufbau der Unterrichtsreihe zu diesem Thema vorgestellt. Anschließend wird eine aufgrund der veränderten Zielgruppe leicht variierte Version der Spielekartei von Christa Kleindienst- Cachay (siehe Literaturangabe unten) präsentiert und im folgenden Praxisteil in verschiedenen Ausprägungen erprobt.

Literatur:
Kleindienst-Cachay, Christa: „Spielen in und mit Regelstrukturen“ – Spielerziehung in der Grundschule mit Hilfe einer Spielregelkartei. In: Reader „Tag des Schulsports“ am 09.05.2001; Universität Bielefeld, Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung Sportwissenschaft, S. 26-32.

Kleindienst-Cachay, Christa: Die Spielekartei – Spiele entwickeln und eigene Kreativität entdecken“. www.schulsport-nrw.de/info/02_schulsportpraxis..;letzter Aufruf am 30.04.2011.

Kleindienst-Cachay, Christa : Spielerziehung mit Hilfe einer Spielregelkartei aus dem Internet. In: Lehrhilfen für den Sportunterricht, 52 (2003) 5, S. 1-6.

27) Headis- Tischtennis mit dem Kopf
Arne Dornseifer, Bernhard Oehmichen
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI/SII/BK
Sporthalle
Oberstufenkolleg 1

Kurzbeschreibung:

Headis ist eine sehr junge Trendsportart, bei der an einer Tischtennisplatte ein spezieller Headis-Ball nur mit dem Kopf gespielt wird. Die Veranstaltung soll theoretische sowie praktische Einblicke in diesen für die meisten Lehrkräfte noch unbekannten Sport bieten und dabei Fragen zur Vermittlung im Sportunterricht klären.

28) Technikerwerb im Weitsprung
Nicole Grützmacher
PDF-Dokument Ausarbeitung
SI/SII
Außenanlage

Kurzbeschreibung:

In dem Veranstaltungsblock werden die Grundlagen des Technikerwerbs im Weitsprung vermittelt. Dies beinhaltet:

  • eine disziplinbezogene Erwärmung und didaktische Vorbereitung,
  • eine funktionale Anlaufgestaltung,
  • die Gestaltung des Übergangs von Anlauf- zur Absprungphase,
  • eine funktionale Absprungphase,
  • die Gestaltung der Flugphase in der Hangsprungtechnik,
  • eine funktionale Weitsprunglandung,
  • Hinweise zur Technikvertiefung.
29) Aufwärmen auf Probe
Tim Mergelkuhl
SI/SII/BK
Sporthalle
Oberstufenkolleg 2

Kurzbeschreibung:

In diesem Workshop geht es um das Aufwärmen im Sportunterricht. Ist es mehr als ein Ritual? Was bringt es? Wie kann das Aufwärmen sinnvoll gestaltet werden?
Es wird ein mögliches Unterrichtsvorhaben vorgestellt, in dem sich Schülerinnen und Schüler mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen und experimentell Antworten suchen.

30) Einsatz von Entspannungstechniken– im Kontext Schule
Heiko Lex
PDF-Dokument Ausarbeitung, Präsentation
SII/BK
P0- 273

Kurzbeschreibung:

In diesem Workshop werden zunächst überblicksartig grundsätzliche Regeln des Erlernens der Entspannungstrainingstechniken ‚progressive Muskelrelaxation‘ und ‚autogenes Training‘ erläutert. Dabei wird der Bezug zu Grundsätzen für das Erlernen dieser Techniken für Anfänger hergestellt. Abschließend wird mindestens eine der beiden Techniken unter Anleitung des Dozenten praktisch durchgeführt. In der abschließenden Reflexionsphase werden Risiken und Vorteile für den Einsatz in der Schule gemeinsam erarbeitet.

31) 3 – 2 - 1 GOAL! - Spielerischer Werkzeugkasten für Sportspiele
Muriel Sutter
PDF-Dokument Ausarbeitung
alle
Uni-Sporthalle 2&3

Kurzbeschreibung:

Können macht Spaß!
Je besser man Bälle und Spielsituationen beherrscht, desto mehr Spaß hat man am Spielen. Grundlage des Konzepts von „3-2-1 Goal“ ist deshalb die Überlegung, wie man einen Spielenden möglichst rasch zu einem besseren Spielverhalten führen kann.

Aller guten Dinge sind drei
Der Lernprozess an den großen Sportspielen wird in drei Bereiche gegliedert: „Fit am Ball“, „Basic Skills“ und „IQ Games“. Die drei Bereiche erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie bieten jeweils drei unterschiedliche Ansätze, an einem Spiel zu arbeiten, und ergänzen sich gegenseitig.

Mehr Infos: www.msgames.ch

16.00 Uhr: Abschlussbesprechung in der Uni-Sporthalle

Eine Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich!

Bei Rückfragen bitte wenden an:
Diane Kirchhoff: diane.kirchhoff@uni-bielefeld.de oder Daniela Böer: daniela.boeer@uni-bielefeld.de