Entstress Dein Studium!
 
 
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Gesundheitliche Folgen von Stress

 
Nicht jeder Stress ist gesundheitsschädigend.
Damit Stress keine gesundheitlichen Schäden anrichtet, muss nach einer Stressphase immer wieder eine Erholungsphase folgen. Wird Stress dagegen zu einer Dauerbelastung, kann er Deine Leistungsfähigkeit einschränken und sich negativ auf Deine Gesundheit auswirken.
 

Die Bewältigung der vielseitigen Anforderungen in Studium, Beruf und Privatleben ist oft mit Stress verbunden.
Da Stress ursprünglich – also in der Menschheitsgeschichte - meist durch körperliche Bedrohungen ausgelöst wurde, hat unser Körper ein Stressreaktions-Programm entwickelt, was ihn in Stresssituationen mit Energien versorgt, die ihm helfen, zu flüchten oder zu kämpfen. Diese Energien waren sehr hilfreich, wenn Menschen z.B. einem Säbelzahntiger begegneten. Dieses uralte und sehr erfolgreiche (oft lebensrettende) Programm läuft auch heute noch ab, wenn wir Stress erleben. Leider ist es zur Bewältigung von z.B. Prüfungen oder Konflikten völlig ungeeignet, da diese Situationen weder mit Flucht noch mit Kampf zu bewältigen sind. Die Folge ist, dass die Energien, die vom Körper bereitgestellt werden, nicht verbraucht werden und daher durch andere Aktivitäten abgebaut werden müssen, z.B. durch regelmäßigen Sport.
Ein besonderes Problem entsteht, wenn Stressoren über lange Zeit hinweg bestehen oder immer wieder erneut auftreten. Dann gelingt es dem Körper selbst in Erholungsphasen nicht mehr auf ein Ruheniveau zurückzuschalten. Dies kann z.T. deutliche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen: von einer Schwächung der Immunkompetenz und somit einer höheren Anfälligkeit für Infektionskrankheiten über die Verstopfung der Blutbahn (durch Fett, Zucker und verklumpende Blutplättchen) bis hin zu Gefäßverschluss in Herz, Lunge oder Gehirn. Auch negative Auswirkungen auf den Verlauf von Krankheiten, die ursächlich nichts mit Stress zu tun haben (z.B. Allergien), sind möglich.
Unglücklicherweise verstärken ungeeignete aber weit verbreitete Stressbewältigungs-versuche wie z.B. übermäßiges Rauchen, Alkohol, Tabletten, unregelmäßige Essgewohnheiten oder mangelnde körperliche Bewegung, die negativen gesundheitlichen Folgen zusätzlich.
Dauerstress kann weiterhin zu Störungen des psychischen Wohlbefindens führen, die sich häufig schon vor den körperlichen Beeinträchtigungen entwickeln. Eine mögliche psychische Folge ist das so genannte „Burnout-Syndrom“, ein anhaltender und schwerer Erschöpfungszustand mit körperlichen und psychischen Beschwerden.