Mitarbeitendenbefragung Universität Bielefeld

Befragungszeitraum: 09. April bis 18. Mai 2018 (Ostern bis Pfingsten)

Was ist das Ziel der Befragung?
Die Befragung steht unter dem Motto "Daten für Taten". Mit Hilfe der Befragung möchte die Universität Bielefeld erfahren, wo die Rahmenbedingungen für die Arbeit in der Universität schon gut aufgestellt sind und wo es aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Handlungsbedarfe gibt. Auf Basis der Ergebnisse der Befragung sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen an Arbeitsplätzen der Universität Bielefeld entwickelt werden. Darüber hinaus werden die anonymen Daten in eine bundesweite Hochschuldatenbank aufgenommen, um so die Ergebnisse der Universität Bielefeld mit anderen Hochschulen zu vergleichen sowie zu Arbeitsbedingungen und Gesundheit an Hochschulen zu forschen.
Welcher Fragebogen wird eingesetzt?
Die anonyme Online-Befragung erfolgt mit dem "Bielefelder Fragebogen", einem an der Universität Bielefeld entwickelten Instrument, für das Prof. (em.) Dr. Bernhard Badura die Rechte innehat. Der Bielefelder Fragebogen wurde bereits an über 20 Universitäten und Hochschulen bundesweit eingesetzt. Der Schwerpunkt der Befragung liegt auf den Arbeitsbedingungen, wie z.B. der Führungskultur oder der Kultur der Zusammenarbeit. Außerdem geht es um Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden.
Wer wird befragt?

Die Befragung richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Bielefeld in Technik, Verwaltung und in der Wissenschaft. Eine Befragung der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte kann aus organisatorischen Gründen derzeit nicht durchgeführt werden.

Auf der ersten Seite des Online-Fragebogens werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebeten, sich ihrer jeweiligen Statusgruppe zuzuordnen, da sich die Fragebögen der einzelnen Statusgruppen inhaltlich etwas unterscheiden.

 

Im Bereich der Wissenschaft sind dies die Statusgruppen:

  • Professorinnen und Professoren
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Fakultäten und wissenschaftlichen Einrichtungen

 

Im Bereich von Technik und Verwaltung werden diese Statusgruppen unterschieden:

  • Technik und Verwaltung in Fakultäten und wissenschaftlichen Einrichtungen
  • Technik und Verwaltung in Dezernaten und andere Servicebereichen
Wie läuft die Online-Befragung ab?
Das Gesundheitsmanagement versendet den Link zur anonymen Onlinebefragung per Mail am 09. April 2018. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dann 6 Wochen (bis zum 18. Mai 2018) Zeit, an der Befragung teilzunehmen.
Ist die Teilnahme freiwillig?
Die Teilnahme ist freiwillig. Damit die Ergebnisse ein aussagekräftiges Bild liefern, ist jedoch eine möglichste hohe Beteiligung erforderlich. Sollten sich in einer Statusgruppe weniger als 25 % beteiligen, würden die Daten dieser Statusgruppe nicht ausgewertet.
Können die Mitarbeiterinnen Mitarbeiter den Fragebogen in der Arbeitszeit ausfüllen?
Ja, der Fragebogen kann innerhalb der Arbeitszeit ausgefüllt werden.
Ist der Datenschutz gewährleistet?

Vertraulichkeit und Datenschutz sind bei dieser anonymen Online-Befragung jederzeit gewährleistet. Die Rückführbarkeit auf einzelne Personen oder Arbeitsbereiche ist ausgeschlossen. Die dafür vorgenommenen Maßnahmen sind in einem Datenschutzkonzept dargestellt und wurden von der Datenschutzbeauftragten genehmigt.

 

Zum Schutz der Daten wurden u.a. folgende Maßnahmen ergriffen

  • In Technik und Verwaltung werden keine Daten für einzelne Bereiche erhoben
  • In der Wissenschaft werden mehrere Fakultäten und wissenschaftliche Einrichtungen zu einem Cluster zusammengefasst
  • Die Universität Bielefeld erhält von dem auswertenden Institut Salubris lediglich aggregierte Befragungsergebnisse und keine Rohdaten
  • Fragen, die von weniger als 10 Personen beantwortet wurden, werden der Universität Bielefeld grundsätzlich nicht zur Verfügung gestellt (bezogen auf Gesundheitsfragen gilt das zusätzlich für Fragen, die von weniger als 30 Personen beantwortet wurden) 
Sind die Ergebnisse auf einzelne Personen oder einzelne Arbeitsbereiche zurückzuführen?
Nein. Die Rückführbarkeit auf einzelne Personen oder einzelne Arbeitsbereiche ist ausgeschlossen. Die dafür vorgenommenen Maßnahmen sind in einem Datenschutzkonzept dargestellt und wurden von der Datenschutzbeauftragten genehmigt.
Können Dezernate und andere Serviceeinrichtungen die Daten für ihren Bereich auswerten lassen?
Nein. Aus Datenschutzgründen werden keine bereichsbezogenen Daten erhoben und können daher auch nicht ausgewertet werden.
Können Fakultäten und wissenschaftliche Einrichtungen die Daten für ihren Bereich auswerten lassen?

Für einzelne Fakultäten bzw. wissenschaftliche Einrichtungen können keine Daten ausgewertet werden. Aus Datenschutzgründen wurden jeweils mehrere Fakultäten und wissenschaftliche Einrichtungen zu einem Cluster zusammengefasst.

In der Gruppe der Professorinnen und Professoren können bei ausreichendem Rücklauf (mind. 40%) Ergebnisse für die wie folgt zusammengefassten Fakultäten ausgewertet werden:

  • Cluster: Erziehungswissenschaft; Gesundheitswissenschaften; Psychologie und Sportwissenschaft; Soziologie
  • Cluster: Biologie; Chemie; Physik; Technische Fakultät; CITEC 
  • Cluster: Linguistik und Literaturwissenschaft; Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Kunst und Musik ; CIAS
  • Cluster: Mathematik; Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften; IMW

In der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können bei ausreichendem Rücklauf (mind. 40%) Ergebnisse für die wie folgt zusammengefassten Fakultäten ausgewertet werden:

  • Cluster: Erziehungswissenschaft; Gesundheitswissenschaften; Psychologie und Sportwissenschaft; Soziologie
  • Cluster: Biologie; Chemie; Physik; Technische Fakultät; CITEC; Mathematik; Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften; IMW; CeBiTec
  • Cluster: Linguistik und Literaturwissenschaft; Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Kunst und Musik; CIAS
Wo werden die Daten ausgewertet?

Die Auswertung der Daten erfolgt extern durch die Firma Salubris. Die Universität Bielefeld erhält zu keinem Zeitpunkt Einblick in die Originaldaten.

Salubris Badura & Münch GbR
M. Sc. Public Health Mika Steinke
Meindersstraße 1a
33615 Bielefeld

Was ist die Hochschuldatenbank und wozu dient sie?

Die Mitarbeitendenbefragung an der Universität Bielefeld findet unter Verwendung des "Bielefelder Fragebogens" statt und profitiert von Drittmitteln der DGUV Forschungsförderung (Drittmittelprojekt "Gesund und sicher an Hochschulen mit dem Bielefelder Verfahren. Belastungen analysieren - Maßnahmen evaluieren - Prävention sichern".)

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde eine Hochschuldatenbank aufgebaut, in der die anonymen Ergebnisdaten aus allen mit dem Bielefelder Fragebogen durchgeführten Befragungen kontinuierlich zusammengeführt werden.

Die anonymen Befragungsdaten der Universität Bielefeld werden in den bei der Salubris GbR verorteten übergreifenden Datenpool (Hochschuldatenbank) integriert und zur Erforschung hochschulspezifischer Arbeitsbedingungen genutzt. Dabei geht es v.a. um die Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen (wie z.B. Führung, Zusammenarbeit, Hochschulkultur) und Gesundheit sowie Arbeitszufriedenheit an Hochschulen.

Die im übergreifenden Datenpool entstehenden externen Vergleichswerte (Benchmark) ermöglichen der Universität Bielefeld eine bessere Einschätzung der eigenen Ergebnisse. Dazu übermittelt die Salubris GbR eine Ergebnisdatei, die neben den Ergebnissen der Universität Bielefeld den mittleren Wert der weiteren befragten Universitäten enthält.

Die Speicherung der hochschulspezifischen Daten (Benchmark) erfolgt verschlüsselt und anonymisiert. Zu jedem Datensatz werden bestimmte Strukturmerkmale (u.a. Universität oder Fachhochschule, Studierendenzahlen, Zahl der Mitarbeitenden) gesichert. Der Name der jeweiligen Hochschule wird getrennt von den anderen Daten gespeichert. Der Zugriff auf diese Information ist nur für die Salubris GbR möglich.

Die Verarbeitung und Nutzung der Daten findet ausschließlich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum statt.

Bei Fragen zur Hochschuldatenbank oder zu dem o.g. Forschungsprojekt wenden Sie sich gerne an

Projekt Bielefelder Fragebogen
- gefördert mit Drittmitteln der DGUV -

Projektteam Universität Bielefeld
Dezernat P/O, ZEMP/O; Gesundheitsmanagement

Kristin Unnold, Dipl. Psych. (Projektleitung)
Fee Pauline Schmidt, M. Sc. Psych.
Julia Burian, M. Sc. Psych.
fragebogen@uni-bielefeld.de

Externer Projektpartner (Hochschuldatenbank)

Salubris Badura & Münch GbR

Mika Steinke (M. Sc. Public Health)
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Beratung - Diagnostik - Prozessbegleitung
Meindersstraße 1a
33615 Bielefeld

Mail fragebogen@salubris.de
Web www.salubris.de

Ist eine Unterbrechung beim Ausfüllen des Fragebogens möglich?
Ja. Bei Bedarf kann die Beantwortung unterbrochen werden und zu einem späteren Zeitpunkt am gleichen PC- fortgesetzt werden. Dazu muss im Browser die Cookies-Funktion aktiviert sein (was an den zentralen Rechnern der Uni bereits voreingestellt ist). Wenn der Befragungslink geschlossen wurde, gelangt man nach erneutem Anklicken des Befragungslinks wieder an die Stelle, an der man aufgehört hat.

Erst nach der Versendung des Fragebogens können keine weiteren Veränderungen mehr vorgenommen werden. Zuvor erfolgt ein entsprechender Hinweis: "Dies war die letzte Frage. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung. Mit einem Klick auf den "Weiter" Button versenden Sie den Fragebogen an das externe Institut Salubris."
Muss jede Frage beantwortet werden?
Nein. Es besteht aber bei jeder Frage die Möglichkeit "keine Angabe" zu wählen.
Was ist für Beschäftigte mit mehreren Vorgesetzten / Arbeitsplätzen zu beachten?
Manche Mitarbeiter*innen haben mehrere direkte Vorgesetzte und mehrere Arbeitsplätze innerhalb der Universität. Leider kann der Fragebogen nur für eine vorgesetzte Person bzw. einen Arbeitsbereich ausgefüllt werden. Die Beschäftigten müssen daher einen Arbeitsbereich und eine vorgesetzte Person für die Beantwortung der diesbezüglichen Fragen auswählen. Es wird empfohlen, den Bereich / die vorgesetzte Person zu wählen, die für Ihre Arbeitssituation die größere Bedeutung hat.
Was mache ich wenn ich keinen eigenen Zugang zu einem PC in der Uni habe?

Manche Mitarbeiter*innen verfügen am Arbeitsplatz nicht über einen eigenen PC. Wenn für diesen Personenkreis im Arbeitsbereich keine Lösung für ein störungsfreies und vollständiges Ausfüllen des Fragebogens möglich sein sollte, kann von den entsprechenden Mitarbeiter*innen ein PC im Schulungsraum der Verwaltung genutzt werden. Im Befragungszeitraum stehen hier im Raum T2-137 zu folgenden Zeiten PCs zur Verfügung:

Montags, 09:00 - 11:00 Uhr -  vom 16.4.- 14.5.18 (mit Ausnahme des Brückentages am 30.04.18)

Freitags, 09:00 - 11:00 Uhr - vom 13.4.18 - 18.5.18

Es wird eine Ansprechperson im Raum anwesend sein.

Wie können Beschäftigte mit Sehbehinderung teilnehmen?

Betroffene können die Befragung mit Hilfe der Schwerbehindertenvertretung oder mit Hilfe einer Mitarbeiterin des auswertenden Instituts Salubris durchführen.

Salubris Badura & Münch GbR
M. Sc. Public Health Mika Steinke
Meindersstraße 1a
33615 Bielefeld
mika.steinke@salubris.de

Ist für die Teilnahme an der Befragung ein Zugangscode erforderlich?
Nein. Diese Information im Flyer ist veraltet. Ein Zugangscode war zwar ursprünglich einmal geplant, wurde aber aus Datenschutzgründen verworfen.
Wie erfahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Ergebnissen?

Die Ergebnispräsentation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltung und Technik findet statt:

am 04. Juli 2018, 10:00 - 12:00 Uhr im Audimax

Die Ergebnispräsentation für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fakultäten und wissenschaftlichen Einrichtungen findet statt:

am 11. Juli 2018, 10:00 - 12:00 Uhr im Audimax

Die Ergebnispräsentation für die Professorinnen und Professoren findet statt:

am 06. Juli 2018, 12:00 - 14:00 Uhr im Hörsaal des CITEC-Gebäudes

Die Befragungsergebnisse werden durch das Institut Salubris präsentiert. Im Rahmen der Präsentationen wird u.a. informiert über

  • alle besonders kritisch bewerteten Themen ("rote Werte") der jeweiligen Statusgruppe
  • die Themen, für die die meisten Personen der Statusgruppe eher großen oder sehr großen Handlungsbedarf angegeben haben
  • die Ergebnisse zur Arbeitszufriedenheit
  • Themen, die besonders positiv bewertet wurden
Wie geht es nach der Befragung weiter?
Nach den Ergebnispräsentationen wird ein Bearbeitungsprozess gestartet. Danach werden zum einen auf der Ebene der Hochschulleitung und durch die zuständigen Bereiche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen initiiert. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden eingeladen, sich an der Ableitung von passgenauen Maßnahmen für eine Verbesserung der Arbeitssituation zu beteiligen.

Details und Termine für die Ergebnisbearbeitung durch die Mitarbeiterinnen werden hier nach Vorliegen der Ergebnisse veröffentlicht.
Wie hoch war die Beteiligung an der ersten Mitarbeitendenbefragung 2018?

Es haben sich 1.533 Mitarbeiter*innen an der Befragung beteiligt, dies entspricht etwa der Hälfte der Zielgruppe der Befragung.
Verteilt auf die vier Statusgruppen haben teilgenommen:

  • 117 Professor*innen (entspricht einem Rücklauf von 40%)
  • 609 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (entspricht einem Rücklauf von 39%)
  • 347 Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung in Fakultäten und wissenschaftlichen Einrichtungen (entspricht einem Rücklauf von 61%)
  • 460 Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung in Dezernaten und anderen Serviceeinrichtungen (entspricht einem Rücklauf von 71%)

Kontakt

Gabriele Psaar
Projekt Mitarbeitendenbefragung
Gesundheitsmanagement
(ZEMP/O)

0521 106-67536
befragung@uni-bielefeld.de

Flyer



Datenschutzkonzept Mitarbeitendenbefragung

Das Datenschutzkonzept zur Mitarbeitendenbefragung finden Sie hier.