Schwerpunkte
Allgemeiner Bezugspunkt der Forschung im IFF ist
das soziale Verhältnis der Geschlechter mit seinen nachhaltigen
Konsequenzen für die Ungleichverteilung von Lebens- und Gestaltungschancen.
Die Forschungsarbeiten des IFF konzentrieren sich dabei auf die Situation
von Frauen und die Ausgestaltung des Geschlechterverhältnises in
Geschichte und Gegenwart. Gegenstand von empirischen und theoretischen
Untersuchungen sind die Art und Weise, wie Unterschiede zwischen den
Geschlechtern sozial und kulturell konstruiert werden und welche Denkweisen
und materiellen Prozesse die Geschlechterverhältnisse bestimmen.
Die kritischen Analysen richten sich auch auf die Wissenschaften selbst,
auf die historische Bedingtheit von Begriffs- und Theoriebildung und
deren Voraussetzung im bzw. deren Auswirkungen auf die Ausgestaltung
des Geschlechterverhältnisses.
Aktuelle und innovative Strömungen in der
stark ausdifferenzierten Frauen- und Geschlechterforschung werden vom
IFF angeregt und aufgegriffen, wie die umfangreichen Forschungsaktivitäten
des IFF zeigen. Damit gehen vom IFF wichtige Impulse für die Veränderung
der Forschungslandschaft aus.
Das besondere Profil des IFF zeigt sich an seiner
Konzentration auf und seiner Forschungskontinuität in spezifischen
Untersuchungsfeldern der Frauen- und Geschlechterforschung. Diese sind:
1. Organisation und Lebensführung
2. Geschlechtersensible Gewaltforschung
3. Geschlechterverhältnisse in Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften
4. Curriculumsentwicklung/Lehrinnovationen