Das Konzept des Managing Diversity macht bisherige
Instrumente der Frauenförderung nicht überflüssig. Lediglich
lenkt es die Aufmerksamkeit auf zwei wesentliche Punkte: Erstens weist
es darauf hin, dass die Förderung der Geschlechtergleichheit und
der Abbau struktureller und kultureller Diskriminierung in Unternehmen
wie auch in Non-Profit-Organisationen nicht nur eine moralische Frage
im Sinne der gesellschaftlichen Verantwortung ist. Es liegt auch im Eigeninteresse
von Organisationen, da dadurch relevante Erfahrung, Wissen und Fähigkeiten
besser in die Realisierung von Organisationszielen eingebunden werden
können.
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Zweitens betont es die Bedeutung von Vielfalt innerhalb der Zielgruppe
Frauen. Je nach Lebenslage, Position, ethnisch-kulturelle
Zugehörigkeit, Familienstand, Qualifikation, sexuelle Orientierung,
Alter etc. haben Mitarbeiterinnen andere Ansprüche, Interessen, Ziele
und Erwartungen in bezug auf ihren beruflichen Laufbahn in einer Organisation.
Je mehr diese Vielfalt berücksichtigt wird, umso mehr können
erfolgreiche, effektive und maßgeschneiderte Frauenfördermaßnahmen
geplant und durchgesetzt werden. |