Susanne Albrecht |
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"Bielefeld" |
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Bielefeld gilt als ein typisches Beispiel für Provinz. Es bezeichnet sich als wirtschaftliche und kulturelle Metropole Ostwestfalen-Lippes. Eine Kunstakademie gibt es nicht. Als traditionsreichste Ausbildungsinstitutionen existieren die Fachhochschule für Gestaltung, sowie der Fachbereich Kunstpädagogik zunächst an der Pädagogischen Hochschule und seit 1982 in der Universität Bielefeld aufgenommen. In den letzten 30 Jahren ist ein sprunghafter Anstieg der Anzahl bildender Künstler und Künstlerinnen zu verzeichnen. So sind auch vielfach KünstlerInnenvereinigungen, Ateliergemeinschaften, etc.. entstanden. Während die Zahl privater Galerien ebenfalls zunahm, gelten als renommierteste und traditionsreichste Ausstellungsinstitutionen nach wie vor die Kunsthalle Bielefeld und der Bielefelder Kunstverein e. V.
1999 wurde am IFF
( Interdisziplinäres Frauenforschungszentrum-Universität Bielefeld)
eine Pilotstudie erstellt, die die strukturellen Rahmenbedingungen für
professionelle Arbeit von Künstlerinnen aus Ost Westfalen Lippe untersuchte.1Auf
dieses Zahlenmaterial werde ich mich beziehen, daß zum Einen aus
einer Künstlerinnenbefragung und zum Anderen aus der Untersuchung
der Ausstellungsinstitutionen seit 30 Jahren hervorgegangen ist. |
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