Katy Deepwell |
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"Bildung, Herkunft und das Problem des geo-politischen Standorts als Ursache für Ethnozentrismus in feministischen Theorien" |
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feministische Bewußtsein seiner selbst als globales Phänomen
in Bezug auf die gesellschaftliche Stellung der Frau, und in der Kunstwelt,
die Präsenz und Aktivität von Künstlerinnen, als mehr als
eine bedeutende Minorität von Kunstschaffenden, plaziert sich eher
schwach und unsicher gegenüber den bislang publizierten Darstellungen
feministischer Kunstbewegungen, die größtenteils national ausgerichtet
waren, seien es die amerikanischen, australischen, britischen, kanadischen
oder deutschen. Internationale feministische Ausstellungen und von Künstlerinnen
initiierte Projekte durchkreuzen zeitgleich diesen kunsthistorischen Trend. In diesem Vortrag soll das Verhältnis zwischen Kunstgeschichtsforschung und der Präsenz kunstschaffender Frauen und Initiativen in vielen verschiedenen Städten und kulturellen Kontexten untersucht werden. Die Dominanz anglo-amerikanischer Veröffentlichungen zu der Geschichte des feministischen Kunstbetriebs steht im harschen Gegensatz zu den Initiativen innerhalb der Ausstellungspraktiken in Skandinavien, Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich und besonders in den Niederlanden. Das hat oft zu dem Vorwurf geführt, feministische Vorgehensweisen im Kunstbetrieb seien - besonders in Osteuropa und Asien - ein Import aus dem Westen. Feministinnen in Osteuropa und Asien arbeiten dem entgegen. Aber die begrenzte Anzahl von Veröffenlíchungen (nur wenig ist übersetzt) zu diesem Bereich und zu der spezifischen Transformation feministischer Ideen und deren Umsetzung im Kunstbetrieb hat eine Reihe von Problemen für das Verständnis von "local-global" und den Formen des "ethnocentrism" im Rahmen der feministischen Kunsttheorie und -geschichte aufgeworfen, wie , zum Beispiel, die Frage nach dem Anspruch auf Originalität und Urheberrecht. Internationale Initiativen zu Ausstellungspraktiken von Feministinnen werden ebenfalls untersucht, da sie eine Möglichkeit bieten, die Sackgasse Ost-West, Nord-Süd, der Westen und der Rest der Welt neu zu durchdenken. Grundlage dazu sind die Kataloge: Catherine De Zegher's "Inside the Visible" (Boston, ICA/MIT, 1996); Binghui Huangfu "Text and Subtext" (Singapore: Lasalle-SIA Universitz 2000); Kroppen son Membran |
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