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Seit dem Beginn der
Moderne beansprucht New York für sich die Vormachtstellung im internationalen
Kunstbetrieb. Die Stadt hat sich seitdem in ein gigantisches Netzwerk
von Kunstproduktionen und -produkten entwickelt und die Vorherrschaft
der Amerikanischen Moderne ist durch die Kritik der postmodernen Theorien
(Feminismus, postkoloniale, homosexuelle Studien) neu gestaltet worden.
Diese Kritik hat den Kunstbetrieb in New York, in den USA und vielleicht
in der Welt dahingehend verändert, dass eine größere Anzahl
von bis dahin "marginalisierten" Künstlern Zugang in die
etablierte Kunstszene fanden.
Obwohl die Einflusszentren in der Kunstwelt in ständiger Bewegung
sind, bleibt New York City ein Brennpunkt sowohl für die Kunstproduktion
als auch für die Vermarktung. Das gesamte System des Herstellens
und Verkaufens von Kunst ist so umfangreich, dass es hier nicht umfassend
dargestellt werden kann. Statt dessen werden die symptomatischen Schnittstellen
des New Yorker Kunstbetriebs unter dem Gesichtspunkt amerikanischer Haltungen
und Voraussetzungen betrachtet. Örtliche Trends sollen durch die
veränderte Bedeutung von Ausbildung und den bestimmenden Einfluss
des Immobilienmarkts angesprochen werden.
Die spezifische Stellung der Künstlerinnen wird anhand der Vorurteile
und Barrieren ("glass ceiling") in der Wissenschaft, in Museen
und auf dem Kunstmarkt diskutiert werden. Am Beispiel von vier repräsentativen
New Yorker Künstlerinnen soll entwickelt werden, was eine erfolgreichen
Kunstkarriere beinhaltet.
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