Anda Rottenberg

 

1944 in Novosibirsk, Sowjetunion, geboren; wohnt in Warschau, polnische Nationalität; ist Kunsthistorikerin und Historikerin, graduierte 1971 an der kunsthistorischen Fakultät der Universität Warschau; war Direktorin der Nationalgalerie zeitgenössischer Kunst "Zacheta" in Warschau von 1993 bis 2001; ist seit Mai 2001 freiberufliche Autorin und Kuratorin.
Arbeitschwerpunkte: Organisatorin und Kuratorin von mehr als 200 Ausstellungen in Polen sowie in anderen Ländern Europas, davon seit 1999/2000: "Aspects-Positions 1949-1999, 50 Years of Art in the Middle Europe" Wien-Budapest-Barcelona-Birmingham, "L`Autre Moitie de l`Europe" Gal. Nat. du Jeu de Paume, "Fauna" Warschau-Moskau, "Post-industrial Sorrow", Wiesbaden, "Amnesia" Bremen; seit 1975 Mitglied der Internationalen Kunstkritiker Vereinigung AICA; Mitglied von IKT (seit 1993) und ICOM (sei 1995); Ausschußmitglied der internationalen "Manifesta" und "Germinstions" Stiftungen mit Fokus auf Entwicklung einer Kooperation zwischen jungen KünstlerInnen von West- und Osteuropa.
Veröffentlichungen: seit 1966 Kunstkritikerin mehrerer Wochenmagazine (Kultura, Polityka etc.); Kunstbücher, wissenschaftliche Aufsätze, Kunstessays und Beiträge in polnischen und ausländischen Ausstellungskatalogen - mehr als 200 Beiträge publiziert in Polnisch, Englisch, Französisch, Russisch, Italienisch, Tschechisch, Slovenisch und Koreanisch.
Jurymitgliedschaft: auf internationaler Ebene: u.a. Osaka Biennale, "Zeitwenden" Ausstellungsprojekt.
Vorträge, Konferenzen: zu zeitgenössischer Kunst in Polen, Europa und den USA, u.a. Pittsburg Carnegie International, Universities of Slippery Rock, Bard College of Curatorial Studies, Dia Center for the Arts, University of Michigan.



back