Interdisziplinäres Zentrum
für Geschlechterforschung (IZG)
Logo des IZG's
 
Hintergrundbild
Hintergrundbild
  

Forschungsreihe

Das IZG veröffentlicht in der Forschungsreihe Texte aus der Arbeit des Zentrums, die die Diskussion in der Geschlechterforschung und darüber hinaus anregen können. Ein Schwerpunkt der Reihe liegt auf Arbeiten zu aktuellen Forschungsfragen und neueren theoretischen Konzepten, die unmittelbar der Forschungsarbeit entstammen. Die Reihe bietet auch Raum für die Dokumentation interessanter Ereignisse – wie Tagungen und Workshops – die das IZG initiiert hat, sowie für die Publikation wissenschaftlicher Arbeiten, die uns wichtig sind, aber für den Buchmarkt nicht geeignet oder dort nicht mehr zugänglich sind.

Die Forschungsreihe bietet auch Ihnen ein Forum der Kommunikation und Diskussion über neue Forschungsfragen und -konzepte; die Einladung, sich an unserer Reihe zu beteiligen, gilt sowohl für Kolleg_innen, deren wissenschaftliche Biographie schon weiter fortgeschritten ist als auch für Nachwuchswissenschaftler_innen, die am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehen.

Zur Zeit sind folgende Bände erhältlich:

Ute Kempf, Birgitta Wrede (Hrsg.):
Gender-Effekte. Wie Frauen die Technik von morgen gestalten
Bielefeld 2017
IZG-Forschungsreihe Band 19
ISBN 978-3-932869-19-8, 108 Seiten

Die vorliegende Veröffentlichung basiert auf der gleichnamigen Vortragsreihe „Gender-Effekte“, die vom Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. veranstaltet wurde. Ziel ist, die Expertise von Frauen in der Entwicklung und Gestaltung von Technologie sowohl für den wissenschaftlichen als auch für den öffentlichen Diskurs sichtbar zu machen.

Die Beiträge zeigen die Vielfalt des Themenspektrums, in dem Gender bei der Gestaltung und Entwicklung von Technik eine Rolle spielt. Dass technische Artefakte, Anwendungen und auch Berufsbilder einen auf den ersten Blick nicht sichtbaren Subtext enthalten, der problematische Vergeschlechtlichungen aufweist, wird hier herausgearbeitet.

Wie es gelingen kann, eine geschlechtersensible Technikgestaltung in der Informatik umzusetzen, die Frauen als Gestalterinnen und Nutzerinnen von Technik in den Fokus stellt, dazu geben die hier veröffentlichten Aufsätze vielfältige Anregungen.

Download
Edelgard Kutzner:
Vielfalt im Innovationsprozess. Konzepte, Instrumente und Empfehlungen für ein innovationsförderndes Diverstiy Management
Bielefeld 2011
IFF-Forschungsreihe Band 18
ISBN 3-932869-18-4, 70 Seiten

Zur Innovationsfähigkeit von Unternehmen gehört neben der Fähigkeit, neue Trends wahrzunehmen, auch die Fähigkeit, Impulse von innen zu nutzen, kreative Ideen der Beschäftigten zu fördern, ihr Wissen aufzunehmen. Innovationen entstehen aus Ideenreichtum, aus der Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Sichtweisen, aus unter-schiedlichen Erfahrungshintergründen, mit unterschiedlichen Arbeits- und Lebensumwelten.

Wenn also in der aktuellen Debatte davon ausgegangen wird, dass alle Beschäftigten ihren Beitrag zu Innovationen in Unternehmen leisten sollen und Diskriminierungen dabei hinderlich sind, welche Rolle könnte dann Diversity bzw. ein Diversity Management spielen? Warum ist Vielfalt ein Thema? Was wird darunter verstanden? Welche Bedeutung haben Vielfalt und Integration für Innovationsprozesse? Wie kann da ein Diversity Management helfen? Welche Vielfalt kann in Unternehmen gefördert werden? Was sind hemmende, was fördernde Bedingungen? Wie sieht ein Unternehmen aus, welches Vielfalt der Beschäftigten bewusst zum Bestandteil von Organisations- und Personalentwicklung macht? Kann ein Diversity Management zu mehr Chancengleichheit führen? Das sind Themen, um die es in der vorliegenden Veröffentlichung geht.

Download
Lydia Plöger, Ingrid Rossol, Karin Kruse (Hg.):
Forschungs- und Stipendienwegweiser für Frauen.
4. geänderte Auflage
Bielefeld 2010
IFF-Forschungsreihe Band 9
ISBN 3-932869-08-7, 80 Seiten

Trotz des steigenden Frauenanteils unter denn Studierenden ist der Hochschul- und Wissenschaftsbetrieb immer noch eine Männerbastion. Zur gleichberechtigten Beteiligung von Frauen im Wissenschaftsbetrieb ist es notwendig, sie auch finanziell gezielt zu unterstützen. Nur wenige Förderprogramme und Studienstiftungen richten sich ausschließlich an Frauen, bisher stellen Frauen bei den Stiftungen und Begabtenförderungswerken nur in Ausnahmefällen die Hälfte der Geförderten dar.

Der Forschungs- und Stipendienwegweiser informiert über Forschungsförder-möglichkeiten und will gerade Frauen motivieren, sich um ein Stipendium zu bewerben. Neben der Auskunft über verschiedene Forschungsförderungsprogramme und Stiftungen werden auch Beratungsangebote und Netzwerke aufgeführt. Mit diesen Informationen sollen mögliche Wege für eine wissenschaftliche Qualifikation überschaubarer und damit auch realisierbarer werden.

Download
Anina Mischau, Judith Daniels, Jasmin Lehmann und Kerstin Petersen:
Geschlecht und „Fachkulturen“ in der Mathematik – Ergebnisse einer empirischen Studie an der Universität Bielefeld
Bielefeld 2004, IFF-Forschungsreihe Band 17
ISBN 3-932869-17-6, 109 Seiten
Welches Bild haben Mathematikstudierende von ihrer Disziplin? Was fasziniert und interessiert sie an der Mathematik? Was waren ihre Gründe für die Studienfachwahl, was sind mögliche Gründe für einen Studienfachwechsel oder Studienabbruch? Wie bewerten Mathematikstudierende die Studienbedingungen und die Studiensituation hier an der Universität Bielefeld? Wo und wie nehmen sie Prozesse der Geschlechterstrukturierung, Geschlechterasymmetrien und Geschlechterstereotypen (in) der Mathematik bzw. in ihrem Studienalltag wahr?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen werden in diesem Band ausgewählte Ergebnisse aus einer Fragebogenerhebung und aus qualitativen Interviews vorgestellt, die in den Wintersemestern 2002/03 und 2003/04 an der Universität Bielefeld durchgeführt wurden. Dabei soll der Blick vor allem darauf gewendet werden, ob und inwieweit sich hinsichtlich der genannten Aspekte Unterschiede (eher) zwischen den Geschlechtern oder den Studierenden unterschiedlicher Studiengänge (verstanden als Fachkulturen) zeigen.

Download
Anina Mischau, Birgit Blättel-Mink, Judith Daniels, Jasmin Lehmann:
Doing Gender in Mathematics. Indications for More Gender Equality in German Universities?
Bielefeld 2004, IFF-Forschungsreihe Band 16
ISBN 3-932869-16-8, 79 Seiten

If we believe in mainstream publications on the history of mathematics, scientific progress in this discipline has been made more or less exclusively by male scientists. Female mathematicians, who existed in all stages of the development of this discipline, are not part of the discipline's self-description: the women in this discipline have been forgotten, labeled as "strangers" or "deviants", or they have been actively excluded. Focusing on the situation today, on first glance, the discipline still seems to be "male", at least in Germany. Less than 5% of all professors in this discipline are female. But, on second glance, we can observe that mathematics seems to be becoming more and more interesting for female students. Are we now participating in a process where gender relations are becoming more equal in mathematics? Are women slowly but surely (re-)gaining a place in this discipline? Or: Do we still identify gender differences - does "doing gender" (still) take place in mathematics? In order to give answers to these questions, the authors conducted a survey among students of mathematics and followed it up with in-depth interviews with students of mathematics in three German universities. The main results of this study are presented in this paper.

Download
Anina Mischau:
Akzeptanz monoedukativer Studiengänge/-elemente bei jungen Frauen - Bestandsaufnahme und exemplarische Befragung. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Bielefeld 2004, IFF-Forschungsreihe Band 15
ISBN 3-932869-14-1, 103 Seiten

Im Juni 2002 wurde die Autorin vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Erstellung eines Gutachtens zur "Akzeptanz monoedukativer Studiengänge/-elemente bei jungen Frauen - Bestandsaufnahme und exemplarische Befragung" beauftragt. Neben der Auswertung vorhandener Akzeptanzstudien sollten auch bisherige Erfahrungen mit in Deutschland existierenden monoedukativen Hochschulangeboten zusammengefasst werden. Beide Aspekte galt es, in den allgemeinen bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Diskurs über Möglichkeiten und Chancen zur Steigerung des Frauenanteils in den Ingenieur- und Naturwissenschaften einzubetten. Der Schwerpunkt des Gutachtens lag jedoch in der Durchführung und Auswertung 34 qualitativer Interviews mit Schülerinnen und Studentinnen, die exemplarisch an zwei Hochschulorten (Wilhelmshaven und Bremen) durchgeführt wurden, an denen monoedukative Studiengänge angeboten werden. Das Gutachten nimmt eine Standortbestimmung der bildungspolitischen Diskussion um monoedukative Studienangebote vor und beschreibt auf dem Hintergrund der Ergebnisse aus den durchgeführten Interviews den sich ergebenden bildungs- und geschlechterpolitischen Handlungsbedarf.

Download
Monika Holzbecher, Hildegard Küllchen, Andrea Löther:
Fach- und fakultätsspezifische Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen bei Promotionen
Bielefeld 2002
IFF-Forschungsreihe Band 14
ISBN 3-932869-13-3, 140 Seiten

Wieso promovieren Frauen weniger häufig als Männer, obwohl sie inzwischen fast 50% der Universitätsabschlüsse ablegen und häufig das Studium mit besseren Ergebnissen als ihre Kommilitonen abschließen? Die Studie, die 1999/2000 an der Universität Bielefeld durchgeführt wurde, sucht mit einer Befragung der Absolventinnen und Absolventen sowie mit ausgewählten ExpertInneninterviews an einer Fakultät darauf Antworten. Beleuchtet werden insbesondere das Studienerleben, die ersten Schritte in die Wissenschaft sowie die Zukunftsperspektiven. In vielen Felder zeigen sich hier deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie zwischen denjenigen, die eine Promotion anstreben oder nicht. Eine Aufschlüsselung nach Fächergruppen macht Ansätze von fachspezifischen Unterschieden deutlich. Die Ergebnisse münden in Empfehlungen an die Hochschulpolitik.

Download
Monika Noller:
Gleichstellungspolitik und Gender Studies. Studienangebot für Gleichstellungsbeauftragte in Verwaltung und Wirtschaft (Machbarkeitsstudie)
Bielefeld 2002
IFF-Forschungsreihe Band 13
ISBN 3-932869-12-5, 100 Seiten

Durch die Verabschiedung des Landesgleichstellungsgesetzes NRW (LGG) 1999 wurde die Stellung der Gleichstellungsbeauftragten im öffentlichen Dienst formal enorm gestärkt. Die erfolgreiche Handhabung des "Instruments LGG" bedarf allerdings einer Positionsrolle, über die nicht alle Gleich-stellungsbeauftragte verfügen. Daher entstand bei den FrauenStudien der Universität Bielefeld in Kontakt mit kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in NRW die Überlegung, eine speziell auf die Tätigkeit und Bedürfnisse von Gleichstellungsbeauftragten zugeschnittene Zusatzqualifikation in Form eines Fernstudiums zu entwickeln.

Die vorliegende Machbarkeitsstudie, die am Interdisziplinären Frauenforschungs-Zentrum (IFF) der Universität Bielefeld durchgeführt wurde, untersucht die Veränderungen der beruflichen Rolle und Position von Gleichstellungsbeauftragten sowie den sich daraus ergebenden Weiterbildungsbedarf. Die Ergebnisse beruhen auf Einzelinterviews sowie auf einer schriftlichen Befragung. Neben Professionalisierungswegen, Fortbildungserfahrungen, Fortbildungsbedarf und beruflichen Perspektiven werden die bisherigen Erfahrungen mit dem LGG und die Veränderungen der Gleichstellungsarbeit durch Einführung des Gesetzes untersucht. Zudem werden begleitende Maßnahmen einer erfolgreichen Implementierung des LGG und der Weiterentwicklung der Gleichstellungspolitik in NRW vorgestellt.

Hannelore Queisser:
Eine Chance für die Region. Existenzgründungen von Frauen
Bielefeld 2001
IFF-Forschungsreihe Band 12
ISBN 3-932869-11-7, 62 Seiten

Die Anzahl der Gründungen von Frauen ist stetig gewachsen: 1999 waren rund 990.000 Frau-en als Selbständige tätig, das sind 27 Prozent mehr als 1991. Aber für Frauen erfordert eine Unternehmensgründung immer noch Wagemut, neue und eigene Wege zu gehen in einer überwiegend von Männern geprägten Wirtschaftskultur. Die vorliegenden Studie analysiert die Rahmenbedingungen für Gründerinnen in der Arbeitsmarktregion Bielefeld. Insbesondere wird das regionale Beratungs- und Qualifizierungsangebot für Gründungswillige dahingehend überprüft, ob auch Frauen angesprochen werden und ob ihre persönliche Situation ausreichend Berücksichtigung findet. Die Ergebnisse der Analyse münden in Handlungsempfehlungen an die arbeitsmarktpolitischen Akteure zur Verbesserung der Bedingungen für Existenz-gründerinnen in der Region.

Susanne Albrecht, Irene Below, Angela Kahre:
Die Vorteile des Künstlerinnendaseins. Zur beruflichen Situation von Bildenden Künstlerinnen aus Ostwestfalen-Lippe und ihrer Präsenz in Ausstellungssituationen. (Hrsg.): Irene Below, Lydia Plöger
Bielefeld 2000
IFF-Forschungsreihe Band 11
ISBN 3-932869-10-9, 82 Seiten

Die Pilotstudie "Die Vorteile des Künstlerinnendaseins" ist eine Voruntersuchung zu einem international angelegten Projekt "Provinz und Metropole - Professionalisierungsstrategien Bildender Künstlerinnen heute". In einer regional ausgerichteten empirischen Untersuchung werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen anhand einer Befragung von 30 Künstlerinnen aus Ostwestfalen-Lippe vorgestellt. Im zweiten Teil wird die Präsenz von Künstlerinnen und Künstlern sowie das Geschlechterverhältnis in Einzel-, Gruppen- und Duoausstellungen über einen Zeitraum von 30 Jahren in verschiedenen Kunstinstitutionen untersucht. Ausgewählt wurden: Kunsthalle Bielefeld, Bielefelder Kunstverein, Kunstverein Oerlinghausen, Widukindmuseum Enger, Galerie Artists Unlimited e.V. Bielefeld, Offene Ateliers Bielefeld. Die Ergebnisse dieser Längsschnittstudie vermitteln ein aufschlußreiches Bild von der zunehmenden Internationalisierung und von Gendering im Kunstbetrieb, zugleich aber auch von Ausstellungsstrategien z.B. durch KünstlerInnennetzwerke, die auf solche Phänomene reagieren.

Birgitta Wrede:
Frauen und Geld. Dokumentation eines Expertinnenworkshops
Bielefeld 1999
IFF-Forschungsreihe Band 10
ISBN 3-932869-09-5, 34 Seiten

Noch immer wird Frauen unterstellt, im Umgang mit Geld und in ihrem Anlageverhalten risikoscheu und desinteressiert zu sein. Einige wissenschaftliche Untersuchungen schreiben Frauen sogar eine Art ‚Geldphobie' zu. Andere widersprechen dieser Sichtweise mit dem Hinweis auf eine sich verändernde Beziehung zum Geld zumindest der jüngeren Frauengeneration.

Das Interdisziplinäre Frauenforschungs-Zentrum (IFF) der Universität Bielefeld hat einen Expertinnen-Workshop zum Thema ‚Frauen und Geld' veranstaltet. Finanzexpertinnen aus unterschiedlichen Bereichen haben über ihre Erfahrungen bei der Beratung von Frauen diskutiert. Im Mittelpunkt standen Fragen nach dem ‚typisch weiblichen' Umgang mit Geld und nach den Gründen, die Frauen davon abhalten, sich um ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern. Ziel war die Entwicklung von Ansatzpunkten, die Beratungspraxis stärker auf die Bedürfnisse und Wünsche von Frauen auszurichten, um mehr Frauen als bislang für die Thematik zu begeistern.

Silke Arndt:
Das Geschlechterverhältnis als Thema im Unterricht. Eine Bibliographie zu Unterrichtseinheiten der politischen Bildung in Fachzeitschriften.
Bielefeld 1998
IFF-Forschungsreihe Band 8
ISBN 3-932869-07-9, 46 Seiten

Die Bibliographie liefert eine aktuelle Auswahl von Unterrichtseinheiten in Fachzeitschriften zum Thema "Geschlechterverhältnisse". Dabei wurden für den Unterricht der politisch(-historischen) Bildung solche Unterrichtsentwürfe berücksichtigt, die im engeren Sinne geschlechtersensibel konzipiert sind. Sie lassen sich Themenfeldern wie "Arbeitsteilung", "Geschlechterrollen" oder "Politische Partizipation von Frauen" zuordnen. Damit wird LehrerInnen, aber auch Lehramtsstudierenden der Zugang zu Materialien erleichtert, die die Lebenswirklichkeit und die Interessen von Frauen und Männern, von Mädchen und Jungen gleichermaßen berücksichtigen. Hierdurch kann zugleich dem - auch in Richtlinien und Lehrplänen geforderten - Anspruch nach Förderung der Gleichberechtigung und der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Unterricht und Schule entsprochen werden.

Dagmar Duprée:
Existenzgründungen von Frauen: Der Weg in die berufliche Selbständigkeit unter erschwerten Bedingungen. Eine exemplarische Betrachtung für den Kreis Lippe.
Bielefeld 1998
IFF-Forschungsreihe Band 7
ISBN 3-932869-06-0, 182 Seiten

In den letzten Jahren ist das Thema Existenzgründungen von Frauen immer populärer geworden. Eine Vielzahl von Ratgebern, Wegweisern und Broschüren, die sich unmittelbar an die interessierte Gründerin richten, ist erschienen. Relativ rar sind dagegen wissenschaftliche Untersuchungen des Themas. Die vorliegende Arbeit widmet sich dieser Forschungslücke und beleuchtet das Phänomen Existenzgründerinnen aus soziologischer Perspektive.

Im Anschluß an einen historischen Überblick zur Bedeutung und Stellung der Frau als Unternehmerin stehen theoretische Erklärungsansätze für die ungleichen Startbedingungen von Frauen und Männern bei einer Existenzgründung im Vordergrund. Die Ergebnisse aus dem theoretischen Teil werden als Forderungen an eine optimale Förderung von Existenzgründerinnen formuliert und auf die aktuelle Existenzgründungsförderung als Teil der kommunalen Wirtschaftsförderung (exemplarisch für den Kreis Lippe) übertragen. Dabei wird deutlich, welche Bedeutung die Gründerinnenförderung innerhalb der regionalisierten Wirtschafts? und Strukturpolitik hat, und wo Ansätze sind, diese auch umzusetzen. Eine exemplarische Befragung von Unternehmerinnen rundet die Studie ab.

Birgit Kampmann:
Frauenwissen in Datenbanken. Ein Überblick.
Bielefeld 1997
IFF-Forschungsreihe Band 5
ISBN 3-932869-04-4, 110 Seiten

Die Übersicht "Frauenwissen in Datenbanken" erfaßt erstmals systematisch die Bestände von bisher weitgehend undokumentierten Datenbanken zur Frauenforschung, Frauenbewegung und Frauenpolitik. Auf der Grundlage einer Fragebogenerhebung wurden Profile von 55 Datenbanken erstellt und über systematische und alphabetische Indexe zugänglich gemacht. Gerade im derzeitigen Informations- und Internetboom wird vernachlässigt, dass Informationen vorbearbeitet werden, dass sie gefiltert und zweckgebunden archiviert werden und dass hierbei die Fraueninteressen, die Arbeit und Leben von Frauen nach wie vor eine untergeordnete Rolle spielen, insbesondere bei der Verwendung von Begriffen vor allem in deutschsprachigen Schlagwortnormdateien oder Thesauri.

Mit der Übersicht Frauenwissen in Datenbanken soll für die Herstellerinnen eine Informationslücke geschlossen werden. Die Nutzerinnen sollen schneller an die gewünschten spezifischen Informationen gelangen, indem sie die richtige Datenbank für ihre Belange auffinden können.

Birgitta Wrede, Kathrin Würdemann:
Weiterbildungsberatungsstellen als Möglichkeit der Förderung von Weiterbildungsinteressen von Frauen. Bestandsaufnahme der Arbeit kommunaler Weiterbildungsberatungsstellen in NRW.
Bielefeld 1997
IFF-Forschungsreihe Band 4
ISBN 3-932869-03-6, 115 Seiten

In dieser Studie wird die geschlechtsspezifisch unterschiedliche Bedeutung von Weiterbildung und Weiterbildungsberatung untersucht. Sie basiert auf einer quantitativen Erhebung bei der Klientel sowie auf qualitativen ExpertInneninterviews mit MitarbeiterInnen kommunaler Weiterbildungsberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt steht die Funktion, die Weiterbildungsberatung für Frauen haben kann und die Erwartungen, die von diesen an die Beratung gestellt werden.

Interdisziplinäres Frauenforschungs-Zentrum (IFF), Ursula Müller, Lydia Plöger (Hrsg.):
Lust auf Erfolg! Dokumentation des berufspraktischen Kolloquiums für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen.
Bielefeld 1997
IFF-Forschungsreihe Band 1
ISBN 3-932869-00-1, 32 Seiten

Die Dokumentation des Kolloquiums ‚Wir wollen nicht gefördert, wir wollen nur nicht gehindert werden' stellt Berufsbiographien von Naturwissenschaftlerinnen und Ingeneurinnen vor, die exemplarisch aufzeigen, welche Möglichkeiten Frauen in den sogenannten ‚männlich dominierten Berufsfeldern' haben können.