Oberstufen-Kollegan der Universität Bielefeld
 
 
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Das Oberstufen-Kolleg

Hartmut von Hentig



„Die Menschen stärken,
die Sachen klären“
(Hartmut von Hentig, 1984)


 


 


 

Versuchsschule und Wissenschaftliche Einrichtung

In Verbindung mit dem Aufbau der Universität Bielefeld beschloss die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, nach den Vorstellungen des Pädagogen Hartmut von Hentig zwei Schulprojekte einzurichten: die Laborschule (Primarstufe und Sekundarstufe I) und das Oberstufen-Kolleg. Das Oberstufen-Kolleg erhielt den Auftrag, die Sekundarstufe II mit dem universitären Grundstudium in einem neuen vierjährigen Ausbildungsgang zu verbinden, der über das Abitur hinaus in ein höheres Fachsemester bzw. das Hauptstudium eines zu Beginn der Ausbildung gewähten Faches führen sollte.

1974 nahmen beide Einrichtungen ihre Arbeit in der Doppelfunktion als Versuchsschule und Wissenschaftliche Einrichtung auf.

In den Jahren 2001 und 2002 erhielt das Oberstufen-Kolleg einen neuen Auftrag und eine neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Nun hatte es die Aufgabe, „die Ausbildung in der gymnasialen Oberstufe mit der systematischen Erforschung relevanter Probleme der Entwicklung der Sekundarstufe II und des Übergangs zwischen Schule und Hochschule“ zu verbinden.

Zum 1. Januar 2007 wurden auf Beschluss der Landesregierung Versuchsschule und Wissenschaftliche Einrichtung institutionell getrennt und die Versuchsschule dem Ministerium für Schule und Weiterbildung, die Wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Pädagogik der Universität Bielefeld zugeordnet.

Seinen Versuchsauftrag erfüllt das Oberstufen-Kolleg, indem die Lehrenden im Rahmen von Forschungsprojekten neue Konzeptionen für Inhalte, Methoden und Organisationsformen des Unterrichts entwickeln und sie in ihrer Ausbildungspraxis unmittelbar erproben und evaluieren („Lehrer-Forscher-Konzept“). In diesen Projekten, die Versuchsschule und Wissenschaftliche Einrichtung in einem Forschungs- und Entwicklungsplan gemeinsam vereinbaren, werden sie von den wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen der Wissenschaftlichen Einrichtung unterstützt.

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