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Schulentwicklungsplan 2006-2012


Heterogenität:

Das Oberstufen-Kolleg entwickelt sich

Im Jahr 2001 erhielt das Oberstufen-Kolleg in der Rahmenvereinbarung mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung einen neuen Auftrag und im folgenden Jahr eine neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung für einen dreijährigen Bildungsgang, der mit dem Abitur schließt. Es wandelte sich dementsprechend zwischen 2002 und 2005 vom College zur Reformoberstufe und stellte seine gesamte Ausbildungsstruktur auf den dreijährigen Bildungsgang um.

Peer Review

Peerteam

Die Peers (von rechts nach links):

Dr. h.c. Hermann Lange, Dr. Claudia Lange, Prof. Dr. Wilfried Bos (Hamburg), Dr. Erika Risse, Prof. Dr. Jürgen Oelkers und der Wissenschaftliche Leiter des Oberstufen-Kollegs, Prof. Dr. Josef Keuffer


Vom Sommer 2004 bis zum März 2005 ließ sich das Oberstufen-Kolleg von einer Kommission „kritischer Freunde“ (Peers) aus den Bereichen Wissenschaft, Schule und Bildungspolitik begutachten: Prof. Dr. Wilfried Bos (Hamburg), Dr. h.c. Hermann Lange (Hamburg), Dr. Claudia Lange (Bünde), Christel Menzel-Prachner (Hamburg), Prof. Dr. Jürgen Oelkers (Zürich) und Dr. Erika Risse (Oberhausen). In einer Rede vor dem Kollegium formulierte Herr Oelkers nach dem Besuch stellvertretend für die Kommission eine insgesamt positive bildungspolitische Bilanz des Oberstufen-Kollegs: „Ich denke, Sie haben ein im deutschen Sprachraum völlig einmaliges Potenzial. So etwas gibt es nicht ein zweites Mal, sowohl nicht in der Geschichte, aber auch nicht in der Ausstattung und in der Ausrichtung. Es ist etwas, was völlig einmalig ist. Wir denken, dass dieses Potenzial neu, etwas anders, aber genutzt werden sollte, ohne dass da irgendwelche großen Abstriche passieren“ (Jürgen Oelkers am 16.11.2004 in einer Rede im Oberstufen-Kolleg).
 
Zusammenfassung und Empfehlungen des Gutachtens (6 Seiten)

Vollständige Fassung des Gutachtens (69 Seiten)



Schulentwicklungsplan 2006-2012

Das Oberstufen-Kolleg reagierte auf die sieben Empfehlungen der Peers. Unter Beratung von Prof. Dr. Hans-Günther Rolff erarbeitete es von Sommer 2005 bis Februar 2006 den „Schulentwicklungsplan“. In sieben thematischen Arbeitsgruppen griffen insgesamt 35 Personen aus allen Gruppen des Hause (Lehrende, KollegiatInnen etc.) die Empfehlungen der Peers auf und erarbeiteten sieben Schwerpunkte der Schulentwicklung. Im Zentrum stand dabei der „Umgang mit Heterogenität“. Darüber hinaus war das gesamte Haus an drei Schulentwicklungstagen sowie in Diskussionen verschiedener Gremien an der inhaltlichen Ausgestaltung des Schulentwicklungsplans beteiligt.
Am 22. Februar 2006 wurde der Schulentwicklungsplan 2006-2012 einstimmig von der Hauptkonferenz verabschiedet: 

Zusammenfassung (3 Seiten)

Vollständige Fassung des Schulentwicklungsplans 2006-2012 (59 Seiten)



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