Oberstufen-Kollegan der Universität Bielefeld
 
 
Blick ins Plenum
OSK
OS von A-Z
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Termine 2014/15



•  40 Jahre LS/OS
    - Einladung -
     

•  Tag der offenen Tür
    - Programm -

              09.09.2014

•  Demokratiepädagogik-
     Tagung 2014

     05. - 06.09.2014



•  Laufbahnberatung
     Sprechstunden und Zuständigkeiten



Projektunterricht:
     Produkttag SoSe14

      04.07.2014


•  Kooperation des OS
     mit "Trees for Life"

      30.06.2014


•  Terézia Mora liest aus
     "Das Ungeheuer"

      19.06.2014 - 20.00 auf Feld II


•  Kollegiaten pflanzen alte
     Apfelsorten

      22.03.2014


•  Herzlich Willkommen,
     Martin Heinrich!

      03.02.2014


Projektunterricht:
     Produkttag WS13

      31.01.2014


•  Ästhetik-Festival
      12.12.2013


•  Preis für Theaterarbeit
      08.11.2013


•  Delegation am OS
      09.10.2013


•  Eine Stadt in Bewegung
      30.09.2013


Schulverbund - Blick über
     den Zaun: Tagung

      13.- 15.09.2013


•  Gäste aus Weissrussland
      03.09.2013


•  Bucherscheinung -
     Projekt: Unterricht

      01.08.2013


Projektunterricht:
     Produkttag SoSe13

      19.07.2013


•  Ausstellung auf Wich 7
      08.07.2013


 Förderpreise 2013
     05.07.2013


 Abitur 2013
     05.07.2013


•  Besuch aus Südafrika
      19.06.2013


•  Kooperationsprojekt:
      Vier Chilenen am OS

      17.06.2013


•  Von der Schule
     zur Hochschule

      06.05.2013


•  Ein schöner
     Empfang in Lepel!

      05.05.2013


•  Theateraufführung
     -Bitte Wenden!-

      15.04.2013


Tagung Übergang Schule - Hochschule: Themen und Inhalte

Der Übergang von der Schule, insbesondere der gymnasialen Oberstufe, zur Hochschule ist auch unter den in den letzten Jahren veränderten schulischen und hochschulischen Rahmenbedingungen immer noch einer der Engpässe des Bildungssystems. Je spezifische Traditionen, Rationalitäten und Praktiken konstituieren zwei Lern-/Lehrsysteme, die schon in der Vergangenheit außerordentliche Orientierungs- und Entscheidungsprobleme, hohe Abbrecherquoten, eine große Zahl von Studienfachwechseln und überlange Studienzeiten verursachten. Auch der Wandel der Systeme in den letzten Jahren hat - trotz aller Anstrengungen und Versprechungen der verantwortlichen Akteure in Schulen und Hochschulen, in den zuständigen Ministerien und in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik - diese Probleme bisher nicht befriedigend lösen können.

Dies verlangt nach wissenschaftlicher Expertise und nach einer engen Kooperation: zum einen der wissenschaftlichen Disziplinen untereinander, insbesondere der Erziehungswissenschaften, der Bildungssoziologie und der Entwicklungspsychologie, zum anderen von Wissenschaft und den bildungspolitisch Verantwortlichen.

Entsprechend stellt die Tagung folgende Themen in den Mittelpunkt:

  • die individuellen Lern-, Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse der jungen Erwachsenen in der gymnasialen Oberstufe und in den Eingangssemestern des Studiums,
  • die Effekte von Ungleichheit hinsichtlich der sozialen Herkunft, des Geschlechts und der Migration, 
  • die Bedeutung institutioneller Lernbedingungen wie z. B. der sozialen Einbindung und der Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden,
  • die Bedeutung von Informationsangeboten und Übergangsprogrammen,
  • die Antworten der Teilsysteme Schule und Hochschule auf die veränderten Bedingungen für den Übergang,
  • den Übergang als Gestaltungsaufgabe der Bildungspolitik. 

Die Tagung soll zudem Expertinnen und Experten aus drei Akteursgruppen zusammenführen:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die empirisch oder theoretisch zu Fragen des Übergangs arbeiten,
  • Vertreterinnen und Vertreter von Schul- und Hochschulpolitik und Bildungsverwaltung,
  • Lehrerinnen und Lehrer, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Studien- und Berufsberatung, die sich mit den Fragen und Problemen des Übergangs zur Hochschule alltäglich auseinandersetzen.

Uns ist es im Rahmen der Tagung besonders wichtig, einen breiten Raum für lebendige und kontroverse Diskussionen und für einen Austausch untereinander zu geben. Soweit Sie also daran interessiert sind, über Ihre Arbeit oder Ihr Projekt in Form einer Posterpräsentation vorzutragen, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.