Oberstufen-Kollegan der Universität Bielefeld
 
 
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Termine 2017/18



•  Laufbahnberatung
     Sprechstunden und Zuständigkeiten

•  Infos und Formulare
     für KollegiatInnen



Projektunterricht:
     Produkttag SoSe17

      14.07.2017, 09.00-13.15


Mitgliederversammlung
     Förderverein

      19.06.2017


Projektvorstellung:
     Atlantiküberquerung

      27.04.2017, 18.00, Feld II


Projektunterricht:
     Produkttag WS16

      27.01.2017, 10.00-14.00


•  Einladung zum
     Elternsprechtag

      17.11.2016, 16.00 - 19.00


•  Artur Klinau liest aus:
     "SCHALOM"

      20.09.2016


•  Einladung zum Eltern-
     abend am OS

      13.09.2016, 19.00 auf Feld II


Reisebericht Arezzo, Juni 2008


Im Juni 2008 machte sich der Geschichts- und Theologiekurs wie schon die Jahre davor auf den Weg nach Sinalunga, Italien. Dort waren wir auf dem Landgut „La Fratta“ untergebracht, ein meiner Meinung nach schöner Ort, von dem wir uns jeden Tag auf historische und theologische Spurensuche begaben.

Durch die lange Vorbereitungsphase im Unterricht haben wir schon erste Informationen und Eindrücke sammeln können. Es wurden Gruppen gebildet, die zu verschiedenen Themen Informationen recherchierten, um einen Projektordner anlegen zu können. Im Geschichtskurs waren es folgende Gruppen:


Die Theologen hatten ähnliche Themen, die sie aus theologischer Sicht bearbeiteten.

Damit eine solche Studienfahrt gut klappt, ist eine Vorbereitungsphase sehr wichtig. Wenn wir ohne diese Phase nach Italien gefahren wären, hätten wir vor Ort lange recherchieren müssen. So hatten wir schon Eindrücke gesammelt und konnten diese dann mit den Ausarbeitungen in Arezzo zusammenfügen. Viele Fragen, die sich durch die Vorbereitungsphase stellten, wurden dann vor Ort beantwortet.

Wir fuhren die ersten drei Tage in die Stadt Arezzo, wo die einzelnen Gruppen ihre verschiedenen Themen recherchierten, ausarbeiteten und so diese am letzen Tag in Arezzo der Gruppe ausführlich vorstellen konnten. Hier flossen die bereits in der Vorbereitungsphase erworbenen Kenntnisse mit in die Präsentationen ein.

Dann waren wir einen Tag in der Stadt Siena. Hier machten wir eine kurze Führung in der kompletten Gruppe zur Orientierung, danach erkundeten die Kollegiaten die Stadt selber und suchten nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden ihrer Themen in Arezzo. Das besondere daran war diesmal, dass wir nicht tagsüber dort waren, sondern abends. So konnten wir die Stadt nach acht Uhr und somit ohne viele Touristen erleben.

„Die ideale Stadt“ wurde am darauf folgendem Tag besichtigt: Pienza. Hier hörten wir einen Vortrag über die Geschichte Pienzas. Danach konnten wir die Stadt allein erkunden und die Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise den Dom besichtigen. Die restlichen Tage verbrachten wir in La Fratta, wo wir an den Produkten für den Produkttag arbeiteten, da wir in Deutschland nur noch zwei Tage dafür Zeit hatten.

Ich selber war schon das zweite Mal dort, da ich als Praktikantin schon 2007 mit war. Meiner Meinung nach waren die Fahrten ein voller Erfolg. Obwohl ich ein zweites Mal mit war, wurde es nicht langweilig, da wir 2007 Pienza nicht erkundet hatten und Siena nur am Tag gesehen haben. Außerdem diente ein zweiter Aufenthalt der Verfestigung der Informationen.

Hinzukommt noch, dass mir das „freie“ Arbeiten sehr viel Spaß gemacht hat. Wir haben natürlich Unterstützung von unseren Lehrenden bekommen, sollten aber sehr selbständig arbeiten und das immer unter freiem Himmel. Eine tolle Erfahrung!
                                                     Davina Mnich
 

La Fratta:

LaFratta
Tenua la Fratta: Dort sind wir untergekommen




Arezzo:
[ http://www.toskana.net]

Ausblick-Arezzo
Ausblick über Arezzo




Siena:
[http://www.toskana.net]

Dom-Siena
Der Dom in Siena von außen:



Dom-Siena-Innen
Der Dom von innen:




Pienza:
[http://www.wissen.de]

Dom-Pienza
Der Dom:



Ausblick-Pienza
Ausblick aus einem Museum in Pienza:







Etruskische VaseEtruskische Epoche
Die Etrusker waren ein Volk, welches sich aus der Villanova-Kultur entwickelt hat. Die Etrusker lebten im nördlichen Italien (Toskana, Umbrien, Latium) und waren dort weit verbreitet. Sie hatten ihre eigene Sprache und ihre eigene Kultur. Die Etrusker hatten ihre Blütezeit im frühen 8. Jahrhundert vor Christus durch die Einbeziehung der Toskana in den Handel im Mittelmeerraum. Sie waren besonders für ihre Vasen berühmt, die bei den reicheren Bürgern zum Grabinventar gehörten.

Dom-Arezzo-HauptportalSakralbauten
Sakralbauten sind Orte der Versammlung, wie Kirchen, Moscheen oder ähnliches. Sie werden als Zeichen des Glaubens sehr aufwendig gestaltet und repräsentieren die Macht der Kirche bzw. des Bischofs. Der Gegenbegriff ist „Profanbau“, dieser ist ein Bauwerk für öffentliche/weltliche Aufgaben. In ganz Arezzo gibt es viele verschiedene Sakralbauten wie z.B. die Pieve della Santa Maria, den Dom, San Domenico und San Francesco.