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• 21.-22. Juni 2012
Tagung Übergang Schule-
Hochschule
• Kollegleiterin Dr. Jutta
Obbelode erhält Urkunde
09.05.2012
•
Schulentwicklungstag
08.05.2012
• Kollegleiter Hans Kroeger
feiert seinen Abschied
03.02.1012
• Projektunterricht:
Produkttag WS11/12
27.01.2012
• Schulministerin Löhrman
besucht das OS
20.01.2012
• Bewerbungsschluss • Kollegiade - 12. November 2011 • MdB Heiner Kamp am OS • Ausschreibung • Lesung Peggy Mädler • Stellungnahme zur • Produkttag • Abitur 2011 • Geschichte des • kollegnet.de im Netz
Kollegleitung
17. November 2011
15. September 2011
Kollegleitung
6. Oktober 2011
27. September 2011
Missbrauchsdebatte
22. Juli 2011
1. Juli 2011
Oberstufenkollegs
erschienen
Januar 2011
Mai 2011
Projekt mit
Im Rahmen des fächerübergreifenden Grundkurses "Umweltsysteme — Struktur, Funktion und evolutive Entwicklung“ des Oberstufen-Kollegs Bielefeld (Leitung: Dr. Andreas Stockey) wurden im April 2006 Bodenuntersuchungen auf verschiedenen Ackerflächen durchgeführt.
Hintergrund für die Untersuchungen war die Absicht , Indizien für eine nachhaltige Nutzung des Ackerbodens (z.B. ökologischer Landbau, Fruchtfolge, Brachejahre), die seine Fruchtbarkeit langfristig auch für nachfolgende Generationen erhält, zu finden. (vgl. AID 1996, Walensky 2002).
Denn in einer 21-jährigen Studie zu Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität in organischer Landwirtschaft, der sogen. „DOK”-Studie zeigen ökologisch bewirtschaftete Äcker bei weitem mehr (mikro-)biologische Aktivität, wodurch totes Pflanzenmaterial vollständig mit geringem Energieaufwand kompostiert wird (vgl. Mäder et al. 2002).
Diese Bodenaktivität kann unter anderem durch die Anzahl der Regenwürmer im Ackerboden gezeigt werden: Sie sind wichtige Helfer bei der Bodenlockerung, Zerkleinerung des Pflanzenmaterials und damit der Nährstoffumsetzung (vgl. Edwards 2004, Scheu 2003).
Die Gruppe untersuchte jeweils 5 Bodenproben von ¼ m² Fläche bis 15 cm Tiefe an drei verschiedenen Standorten und zwar „Winterweizen bei konventionellem Anbau“ (KW), „Winterweizen bei biologischem Anbau (BW) und einer Brache im biologischen Anbau (BB). Die deutlichen Unterschiede sind der Abbildung 1 zu entnehmen. Abb.1:
Aufgrund des Fruchtfolgeprinzips liegen die Felder alle paar Jahre brach und werden z.B. mit einer Klee-Gras-Mischung eingesät, die später wieder eingepflügt wird. Dadurch kann sich der Boden regenerieren, wird mit Nährelementen angereichert und aufgelockert. Durch die Gänge der Regenwürmer werden auch die tiefer liegenden Erdschichten mit Luft und Wasser und somit auch mit Nährelementen versorgt. Die Bedeutung der Regenwürmer für die Porosität und Durchlüftung des Bodens wird in der Abbildung 2 sehr deutlich.


