Oberstufen-Kollegan der Universität Bielefeld
 
 
Blick ins Plenum
OSK
OS von A-Z
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Termine 2017/18



•  Laufbahnberatung
     Sprechstunden und Zuständigkeiten

•  Infos und Formulare
     für KollegiatInnen



Projektunterricht:
     Produkttag SoSe17

      14.07.2017, 09.00-13.15


Mitgliederversammlung
     Förderverein

      19.06.2017


Projektvorstellung:
     Atlantiküberquerung

      27.04.2017, 18.00, Feld II


Projektunterricht:
     Produkttag WS16

      27.01.2017, 10.00-14.00


•  Einladung zum
     Elternsprechtag

      17.11.2016, 16.00 - 19.00


•  Artur Klinau liest aus:
     "SCHALOM"

      20.09.2016


•  Einladung zum Eltern-
     abend am OS

      13.09.2016, 19.00 auf Feld II


Förderung der Chancengleichheit

Als Versuchsschule verfolgt das Oberstufen-Kolleg auch das bildungspolitische Ziel, zu mehr Chancengleichheit beizutragen. Die Aufnahmebedingungen unterscheiden sich deshalb erheblich von denen der gymnasialen Oberstufe:

Um die Aufnahme kann sich bewerben,

    •  wer am 31. Juli des Aufnahmejahres jünger als 25 Jahre ist

    und

    •  wer die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe bzw. die Fachoberschulreife oder

    •  den Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung besitzt.

Für das Aufnahmeverfahren reichen die Bewerber/-innen ein Bewerbungsschreiben und ein Produkt ein, das ihre besonderen Interessen und Neigungen erkennen lässt. Neben den Schulzeugnissen werden diese beiden Elemente bei einem Bewerbungsgespräch, an dem auch ein/eine Kollegiat/-in teilnimmt, herangezogen. Je nach Ergebnis des Gesprächs wird ein/eine Bewerber/-in als besonders geeignet oder geeignet eingestuft oder es wird ihm/ihr vom Besuch des Oberstufen-Kollegs abgeraten. Die als besonders geeignet eingestuften Bewerber/-innen werden beim weiteren Aufnahmeverfahren bevorzugt.

Zudem müssen die Bewerber/-innen in einem Diagnosetest zeigen, dass sie über ausreichende Voraussetzungen in Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache verfügen, um im Kolleg erfolgversprechend lernen zu können. Zum Aufarbeiten begrenzter Defizite werden Brückenkurse zu den genannten basalen Fähigkeiten verpflichtend angeboten.

In einer Computerauswahl wird insgesamt folgende Verteilung angestrebt:

    •  Geschlecht: 50% männlich, 50% weiblich;
    •  bis zu 50% ohne Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe

Dieser Aufnahmeschlüssel und ein hoher Anteil an Kollegiat/-innen aus Migrantenfamilien (derzeit fast 30%) führen dazu, dass das Oberstufen-Kolleg mit einer nach Alter, Herkunft, Lebenserfahrung, Bildungsvoraussetzungen und schulischer Qualifikation sehr heterogenen Kollegiatenschaft arbeitet. Es stellt damit seine Entwicklungsarbeit unter die Bedingung dieser besonderen Heterogenität, die es in Unterricht und Schulleben produktiv machen will.