Die Kommission zur Gleichstellung von Frauen und Männern

Frauen sind in der Wissenschaft immer noch unterrepräsentiert. Seit 1985 setzt sich eine Kommission für Maßnahmen ein, die der Gleichstellung von Männern und Frauen dienen. Sie sollen helfen, die strukturelle Benachteiligung von Frauen abzubauen und die Ungleichheit in der Stellenvertretung zu verringern. Im Wintersemester 2015/16 verabschiedete die Fakultätskonferenz der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie einen überarbeiteten Gleichstellungsplan. Demnach gehören zu den Aufgaben der Kommission u. a. die Beteiligung bei Stellenbesetzungsverfahren und das Eingreifen bei persönlicher bzw. struktureller Diskriminierung. Mit einem Mentoring-Programm BLICKPUNKTE für Studentinnen und der Möglichkeit der Übernahme von Kinderbetreuungskosten setzt sich die Kommission für den Abbau struktureller Benachteiligung von Frauen ein. Die Kommission beschäftigt sich zudem allgemein mit dem Verhältnis von Frauen und Studium, ihren Berufsperspektiven, der Vereinbarkeit von Familie, Studium und wissenschaftlicher Karriere, kurz mit der Vielfalt der Ursachen der Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft.

Die Kommissionsmitglieder sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Fragen und Probleme von Frauen an der Fakultät, sowohl im Hinblick auf Fördermöglichkeiten wie auch in allen Belangen, in denen Sie aufgrund ihres Geschlechts Benachteiligung erfahren (z. B. im Verhalten von Professorinnen und Professoren gegenüber Studentinnen und Studenten, bei der Ungleichbehandlung in Seminaren, bei der Stellenvergabe und bei sexueller Belästigung).

Die Gleichstellungskommission bieten Ihnen die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zur Meldung von Grenzüberschreitungen im Studium/am Arbeitsplatz. Über die Seite des Kontaktformulars der Gleichstellunskommission finden Sie alle wichtigen Hinweise.