Jeder/jede weiß, dass Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert sind. Seit 1985 setzt sich eine Gleichstellungskommission für Maßnahmen ein, die der Gleichstellung von Männern und Frauen dienen. Sie sollen helfen, die strukturelle Benachteiligung von Frauen abzubauen und die Ungleichheit in der Stellenvertretung zu verringern. Im Sommersemester 2010 verabschiedete die Fakultätskonferenz der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie einen überarbeiteten Gleichstellungsplan. Demnach gehört zu den Aufgaben der Kommission u. a. die Beteiligung bei Stellenbesetzungsverfahren und das Eingreifen bei persönlicher bzw. struktureller Diskriminierung. Die Kommission setzt sich zudem allgemein mit dem Verhältnis von Frauen und Studium, ihren Berufsperspektiven, kurz mit der Vielfalt der Ursachen der Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft auseinander.
Die Kommissionsmitglieder sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Fragen und Probleme von Frauen an der Fakultät, sowohl im Hinblick auf Fördermöglichkeiten wie auch in allen Belangen, in denen sie aufgrund ihres Geschlechts Benachteiligung erfahren (z. B. im Verhalten von Professorinnen und Professoren gegenüber Studentinnen und Studenten, bei der Ungleichbehandlung in Seminaren, bei der Stellenvergabe und bei sexueller Belästigung).