Forschungsgruppe Biographie- und Kulturanalyse aqua.rium: Arbeitsforum qual.-emp. Abschlussarbeiten Universität Bielefeld

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Vom Forschungsinteresse zur Forschungsfrage



Das Erarbeiten der Fragestellung ist ein wichtiger Teil des qualitativ-empirischen Forschungsprozesses. An dessen Beginn steht zumeist ein mehr oder weniger vages Interesse an einem Thema oder einem bestimmten empirischen Feld. Ausgehend von diesem Interesse ist die Formulierung und zunehmende Präzisierung einer Fragestellung eine der zentralen Aufgaben der Forschungsarbeit.

Ein Forschungsprozess beginnt damit, sich über die eigenen Interessen klar zu werden: Was genau ist es, womit ich mich beschäftigen will? Welche der vielen Aspekte, die damit verbunden sind, interessieren mich nicht?

Es ist hilfreich, die ganze Bandbreite relevanter Aspekte schriftlich - z.B. in Form eines Brainstormings oder einer Mind Map - festzuhalten und mit diesem Material weiter zu arbeiten. Welche persönlichen Erfahrungen verbinde ich mit dem Thema? Inwiefern ist mein Verhältnis zum Thema eine Ressource? Oder kann es mich im Forschungsprozess behindern?
Auf dieser Basis können erste Texte enstehen, in denen das eigene Interesse an einem Thema formuliert wird. Dazu zwei Beispiele aus der Bielefelder Forschungswerkstatt.

Mit der Klärung und Eingrenzung des anfänglichen Interesses ist eine Grundlage für den weiteren Forschungsprozess geschaffen. Die Konkretisierung des Vorhabens besteht in der Formulierung einer Fragestellung.

 
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