Schreiben im Kontext einer qualitativ-empirischen Arbeit
Schreiben ist ein wesentliches Moment wissenschaftlichen Arbeitens. Das gilt in besonderem Maße für qualitative Forschung.
Schreiben wird nicht erst am Ende der Forschungsarbeit wichtig, wenn es um die Darstellung der Ergebnisse geht. Schon von Beginn des Forschungsprozesses an ist Schreiben ein Medium der Auseinandersetzung mit Fragestellungen, theoretischen Perspektiven und empirischen Materialien.
Beim Verfassen des abschließenden Textes (Diplomarbeit, Dissertation, Forschungsbericht etc.) ist der Unterschied zwischen Forschungslogik und Darstellungslogik zu bedenken.
Eine Abschlussarbeit oder einen Forschungsbericht zu schreiben bedeutet, die eigenen Ideen an laufendende Diskussionen in einem wissenschaftlichen Kontext anzubinden und zu diesen Diskussionen wiederum etwas beizutragen. In diesem Rahmen existieren bestimmte Vorstellungen darüber, was die Qualität eines Textes ausmacht, die es beim Schreiben zu reflektieren gilt.
Die Fähigkeit, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, entwickelt sich nicht unbedingt beiläufig. Es ist sinnvoll, sich explizit mit der Arbeit des Schreibens auseinander zu setzen, die eigenen Ressourcen zu entwickeln und sich Techniken anzueignen. Dazu gibt es an vielen Universitäten Unterstützungsangebote.
Literatur
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