Forschungsgruppe Biographie- und Kulturanalyse Tagung Erfahrung mit Methode Universität Bielefeld

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Tagung Erfahrung mit Methode
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Erfahrung mit Methode
Qualitative Forschungsmethoden im erziehungs-
wissenschaftlichen Studium

Die Erfahrungen mit der Zusammenarbeit in der Forschungswerkstatt und mit den Rahmenbedingungen für qualitativ-empirische Arbeiten an dieser Fakultät waren der Anlaß, im April 2001 eine Tagung zu veranstalten, mit der der Stellenwert qualitativen Forschens im Studium reflektiert und unterstrichen werden sollte. Damit wurde zudem ein Thema aufgegriffen, das derzeit Gegenstand verschiedener Diskussionen in den Erziehungswissenschaften und auch im Rahmen des Interuniversitären Netzweks Biographie- und Lebensweltforschung (inbl) ist.

Die Tagung richtete sich sowohl an Studierende als auch an Lehrende; es nahmen etwa 70 Personen aus Bielefeld, aber auch von anderen Universitäten teil.

Neben Beiträgen über das Konzept des »Forschenden Lernens« (Prof. Dr. Dr. Peter Alheit, Göttingen), über die Arbeitsform der Forschungswerkstatt in verschiedenen Lehr- und Lernkontexten (Dr. Bettina Dausien, Bielefeld; Angela Bolland, Bremen) und über die Triangulation quantitativer und qualitativer Verfahren (Prof. Dr. Klaus-Peter Treumann, Bielefeld) wurden auf der Tagung auch erste Ergebnisse der Arbeit in der Forschungswerkstatt vorgestellt. In Form von Postern wurden einige Diplomarbeiten präsentiert, die im Arbeitszusammenhang der Forschungswerkstatt entstanden sind oder gerade noch entstehen.

Darüber hinaus standen in drei Workshops konkrete Kontexte der Auseinandersetzung mit qualitativen Forschungsmethoden im Vordergrund. Diskutiert wurden Probleme der Erstellung qualitativ- empirischer Diplomarbeiten, die Bedeutung qualitativer Methoden für eine praxisbezogene Ausbildung und Wege in die Forschungspraxis als Berufsperspektive für ErziehungswissenschaftlerInnen. In einer Ideenwerkstatt am Ende der Tagung wurden schließlich Vorschläge zur besseren Integration und Vermittlung qualitativer Methoden im erziehungswissenschaftlichen Studium gesammelt.

Aus dieser Ideenwerkstatt heraus und weil die Tagung gerade bei Studierenden auf großes Interesse stieß, die ebenfalls eine qualitativ- empirische Arbeit planen, entstand die Initiative zu einem Workshop von Studierenden für Studierende. Bereits im Juli wurden so unter dem Titel »Forschend lernen« erste Einblicke in qualitative Methoden vermittelt. Eine schriftliche Dokumentation der Tagung ist in Vorbereitung.

 

Kontakt:   christine.thon@web.de
 
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